Wer am kommenden Wochenende Geld abheben oder online shoppen will, sollte vorsorgen. Die Erste Bank Sparkasse schaltet ihre Systeme für 20 Stunden ab.
Kunden der Erste Bank Sparkasse müssen sich auf erhebliche Serviceeinschränkungen am kommenden Wochenende einstellen. Die Bank führt von Samstag, 20. September, ab 22 Uhr bis Sonntag, 21. September, 18 Uhr umfassende Wartungsarbeiten durch. In diesem Zeitraum stehen die Online-Banking-Plattformen George und George Business nicht zur Verfügung.
Auch bei Kartenzahlungen und Bargeldabhebungen gibt es deutliche Limitierungen. Besonders betroffen sind Kunden von spark7 und der Zweiten Sparkasse – sie können während der Wartungsphase weder Bargeld beziehen noch Kartenzahlungen durchführen.
Eingeschränkte Kartenfunktionen
Für Inhaber einer Debitkarte gelten am Wochenende reduzierte Nutzungsmöglichkeiten. Zahlungen sind nur bis zum individuellen Tageslimit von maximal 1.500 Euro möglich. Bei Bargeldabhebungen gilt unabhängig von der Anzahl der Transaktionen eine Obergrenze von 400 Euro pro Tag. Das bedeutet: Mehrere Behebungen an verschiedenen Geldautomaten dürfen zusammen diese Summe nicht überschreiten.
Im Online-Handel funktionieren ausschließlich Zahlungen ohne zusätzliche Sicherheitsverifikation via George ID, s Identity oder cardTAN. Kreditkarten bleiben zwar grundsätzlich nutzbar, unterliegen jedoch ebenfalls den persönlichen Limits.
@erstebank.sparkasse
Vorausschauend planen
Das Geldinstitut rät seinen Kunden zu vorausschauender Planung. Wichtige Überweisungen sollten vor Samstag, 22 Uhr erledigt werden. Für Online-Einkäufe empfiehlt die Bank, diese entweder vor Beginn oder nach Ende der Wartungsarbeiten am Sonntag ab 18 Uhr zu tätigen.
Besonders wird darauf hingewiesen, rechtzeitig Bargeldreserven anzulegen, um Zahlungsengpässe zu vermeiden. Auf kritische Stimmen, die eine permanente Verfügbarkeit von Bankdienstleistungen fordern, entgegnet die Erste Bank Sparkasse, dass regelmäßige Systemwartungen unverzichtbar seien und branchenüblich auch bei anderen Finanzinstituten stattfänden.
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Branchenübliche Praxis
Tatsächlich führen auch andere österreichische Banken regelmäßig geplante Wartungsfenster durch, bei denen Online-Banking und Kartenzahlungen temporär eingeschränkt sind. Die Institute fordern ihre Kunden dabei stets auf, rechtzeitig Bargeldreserven anzulegen und wichtige Bankgeschäfte vorab zu erledigen. Kundenbeschwerden über die Unannehmlichkeiten werden von den Banken einheitlich mit dem Hinweis auf die Notwendigkeit regelmäßiger Systemwartungen beantwortet.
Die Bank bittet um Nachsicht und bedauert eventuelle Unannehmlichkeiten.