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Zwischenfall

Alarm auf Autobahn: Gefährliche Labor-Affen nach Unfall entkommen (VIDEOS)

Alarm auf Autobahn: Gefährliche Labor-Affen nach Unfall entkommen (VIDEOS)
FOTO: iStock/Jasper Co. Sheriff’s Office
2 Min. Lesezeit |

Auf der Interstate 59 in Mississippi kam es zu einem ungewöhnlichen Zwischenfall: Nach einem LKW-Unfall flohen mehrere als aggressiv eingestufte Rhesusaffen in die Freiheit.

Ein Lastwagenunfall auf der Interstate 59 in Mississippi sorgte für ungewöhnliche Szenen, als mehrere Rhesusaffen aus dem umgekippten Fahrzeug entkamen. Der Vorfall ereignete sich rund 160 Kilometer von Jackson entfernt. Aufnahmen dokumentierten, wie die Tiere durch das hohe Gras am Autobahnrand nördlich von Heidelberg streiften.

Die Behörden reagierten umgehend. Das Sheriff-Büro von Jasper County leitete eine Suchaktion ein und warnte die Anwohner eindringlich vor den Tieren, die als aggressiv eingestuft wurden. Der Fahrer des verunglückten Transporters hatte die Affen zuvor als gefährlich beschrieben. Wie viele Tiere genau entkommen waren, blieb zunächst unklar.

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Entwarnung der Universität

Entwarnung kam später von der Tulane University, dem Herkunftsort der Tiere. Die Einrichtung stellte klar, dass von den Affen keine Ansteckungsgefahr ausgehe – im Gegensatz zu früheren Warnungen des Sheriff-Büros, das vor möglicher Herpes-Übertragung gewarnt hatte. Die Primaten stammten aus dem Tulane University National Biomedical Research Center in New Orleans, das regelmäßig Affen an Forschungseinrichtungen liefert.

Schicksal der Affen

Bei den entlaufenen Tieren handelte es sich um Rhesusaffen, die typischerweise etwa acht Kilogramm schwer werden und zu den wissenschaftlich am intensivsten untersuchten Tierarten zählen. Das Sheriff-Büro meldete später, dass alle bis auf einen der geflüchteten Affen getötet wurden.

Die genaue Unfallursache ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.

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KO KOSMO-Redaktion
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