Vier Filialen, türkische Spezialitäten und ein Team, das „seine Arbeit liebt“ – trotzdem muss die Wiener Döner-Institution Ilkim nun vor dem Handelsgericht kapitulieren.
Eine der bekanntesten Döner-Institutionen in Wien-Favoriten muss ihre Pforten schließen. Gegen das Unternehmen „Ilkim Döner“ wurde am Handelsgericht Wien ein Konkursverfahren eingeleitet, wie der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) mitteilt. Der einst beliebte Imbiss kann seinen finanziellen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen.
Das Verfahren wurde auf Betreiben eines Gläubigers eröffnet. Im Rahmen der Insolvenz wird nun das verfügbare Vermögen erfasst und bewertet, um die Ansprüche der Gläubiger zu prüfen. Die genauen Gründe für den wirtschaftlichen Zusammenbruch der Kette werden derzeit noch untersucht.
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Der insolvente Betrieb befindet sich nur einen Steinwurf vom stadtbekannten „Ferhat Döner“ an der Favoritner Hauptstraße entfernt. Zu den Angeboten zählten Hühner-Döner für fünf Euro sowie Rind-Döner für sieben Euro.
Das Sortiment umfasste neben den klassischen Döner-Varianten auch Hamburger, Pizza und verschiedene türkische Spezialitäten. Insgesamt betrieb das Unternehmen vier Filialen – zwei davon in Wien-Favoriten und zwei weitere in Wien-Leopoldstadt.
Ende einer Ära
„Im Hintergrund arbeitet eine technikfreundliche Küche mit einem Team, das seine Arbeit liebt, um euch den bestmöglichen Service zu bieten“, heißt es auf der Homepage auf Türkisch.
Doch nun ist Schluss.