Nächtlicher Beutezug mit teuren Folgen: Kupferdiebe verzögern den Bau des neuen Kremser Hallenbads um Monate und verursachen Schäden von bis zu 200.000 Euro.
Kupferdiebstahl verzögert Eröffnung
Auf der Baustelle des neuen Hallenbads in Krems haben Unbekannte Kupferleitungen entwendet und zahlreiche Kabel beschädigt. Der entstandene Schaden bewegt sich nach ersten Schätzungen zwischen 100.000 und 200.000 Euro. Die Folgen des Diebstahls sind weitreichend: Die ursprünglich für den 1. Mai 2026 geplante Eröffnung des Freizeitbads muss voraussichtlich um ein bis zwei Monate verschoben werden. Laut Angaben des Magistrats ist nun mit einer Inbetriebnahme nicht vor dem 1. Juli zu rechnen.
„Unbekannte Täter durchtrennten auf der Baustelle des neuen Hallenbads bereits verlegte Leitungen und entwendeten hochwertige Kupferkabel“, informierte die Stadtverwaltung in einer offiziellen Mitteilung. Der schwerwiegende Diebstahl ereignete sich in der Nacht zum 11. November. Die Polizei wurde eingeschaltet und hat am Tatort bereits Spuren gesichert.
Erhebliche Konsequenzen
Bürgermeister Peter Molnar betonte die Tragweite des Vorfalls: „Dieser Vorfall trifft ein wichtiges Infrastrukturprojekt unserer Stadt und ist weit mehr als ein einfacher Diebstahl. Der entstandene Schaden steht in keinerlei Verhältnis zum materiellen Wert des gestohlenen Kabels.“
Die Verantwortlichen arbeiten mit Hochdruck daran, die Auswirkungen auf den Zeitplan des Bauprojekts zu minimieren.
Als unmittelbare Konsequenz wird die Baustelle ab sofort rund um die Uhr durch einen Sicherheitsdienst bewacht, um weitere Vorfälle dieser Art zu verhindern.