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FPÖ-Neujahrstreffen

Kickl zündet „Phönix-Plan“ – Abrechnung mit „dreifärbiger Hydra

Kickl zündet „Phönix-Plan“ – Abrechnung mit „dreifärbiger Hydra
FOTO: EPA/MAX SLOVENCIK
3 Min. Lesezeit |

Mit persönlichen Worten, Heimatgefühl und scharfer Kritik an der „dreifärbigen Hydra“ startete Herbert Kickl beim FPÖ-Neujahrstreffen in Klagenfurt ins Wahljahr.

Die Bühne gehörte Herbert Kickl beim Neujahrstreffen in Klagenfurt, wo er seine 70-minütige Rede für eine umfassende Abrechnung mit der Bundesregierung, dem Bundespräsidenten und der Europäischen Union nutzte. Bereits ab 10 Uhr sorgte die John-Otti-Band für Stimmung unter den Anwesenden, bevor die FPÖ-Führungsriege aus allen Bundesländern feierlich ihren Einzug hielt. Als Kickl das Podium betrat, begann er mit persönlichen Worten und einer Erwähnung seiner Mutter, der er versicherte, sie solle sich keine Sorgen machen.

Während im Inneren der Messehalle die Veranstaltung anlief, formierte sich draußen Widerstand. Demonstranten positionierten sich mit Transparenten, auf denen Parolen wie „Kein Fußbreit dem Faschismus“ zu lesen waren. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite strömten gleichzeitig Besucher zur Veranstaltung, wo sie Sicherheitskontrollen mit Metalldetektoren passierten. Das Event markierte den politischen Jahresauftakt der Bundes-FPÖ und wurde unter dem Motto „Kickl kommt heim“ beworben.

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Heimatverbundenheit betont

In seiner Ansprache betonte der FPÖ-Chef seine tiefe Verbundenheit mit Kärnten und sprach von einer „riesengroßen Sehnsucht nach seinem Kärntnerland“. Er ließ die Frage nach einer möglichen Kandidatur als Landeshauptmann im Raum stehen. Die aktuelle Regierung bezeichnete er als „dreifärbige Hydra“ und charakterisierte Österreich als Land im „Rollatormodus“. Auch der Bundespräsident blieb von seiner Kritik nicht verschont, während Kickl einen „Volkskanzler“ forderte, der die Bedürfnisse der Bevölkerung verstehe.

Auffällig war der im Vergleich zu früheren Auftritten weniger emotionale Vortragsstil, was sich auch in der zurückhaltenden Reaktion des Publikums widerspiegelte. Zum Ende seiner Rede steigerte sich Kickl emotional und präsentierte den sogenannten „Phönix-Plan“, mit dem Österreich unter FPÖ-Führung zu neuer Stärke finden solle.

Partei in Umfragehoch

Nach seinen Ausführungen übernahm wieder die John-Otti-Band mit der neuen Parteihymne „Immer vorwärts, FPÖ“. Die Veranstaltung klang mit Schunkeln und Jubel aus, während die Teilnehmer unter Fahnenschwenken die Halle verließen und Mitarbeiter begannen, den hinterlassenen Müll zu beseitigen.

Die FPÖ befindet sich derzeit in einer Position der Stärke, obwohl Kickl selbst im APA-OGM-Vertrauensindex nur den vorletzten Platz belegt.

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KO KOSMO-Redaktion
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