Einst klammerte er sich an ein Stofftier – jetzt sorgt Punch der Makake mit neuen Bildern erneut für Millionen bewegte Herzen.
Am 26. Juli 2025 kam Punch zur Welt – und wurde unmittelbar nach der Geburt von seiner Mutter zurückgewiesen. Der kleine Japanmakake aus dem Ichikawa City Zoo musste von Menschenhand aufgezogen werden und fand seinen einzigen Halt in einem orangefarbenen IKEA-Plüschaffen, den er über Monate nicht losließ. Wurde er bedrängt, suchte er Schutz in den Armen des Stofftiers.
Die Nachfrage nach dem Plüschtier schoss in der Folge so stark in die Höhe, dass der Preis von rund 20 auf bis zu 350 US-Dollar kletterte. Millionen Menschen verfolgten gebannt, wie der kleine Makake mit seinem einzigen Begleiter durch das Gehege streifte.
Neue Aufnahmen
Seit März sorgen neue Aufnahmen, die über X/Twitter und andere Plattformen verbreitet werden, erneut für Aufmerksamkeit: Ein entsprechender Beitrag auf Reddit sammelte innerhalb weniger Stunden über 18.000 Likes. Zu sehen ist darin ein Makakenweibchen namens Momo-chan – und ein Punch, der kuschelt, spielt und spürbar ruhiger wirkt als noch vor wenigen Wochen. Für viele Nutzerinnen und Nutzer stand die romantische Deutung sofort fest: Der kleine Internet-Star habe nun eine „Freundin“ gefunden.
Punch's new girlfriendpic.twitter.com/IujClrvnU2
— Massimo (@Rainmaker1973) March 17, 2026
Ganz so einfach ist die Geschichte allerdings nicht. In den Kommentaren weisen zahlreiche Nutzer selbst darauf hin, dass Punch zum Zeitpunkt der Aufnahmen erst rund sieben Monate alt ist, Momo-chan hingegen etwa fünf Jahre. Da Japanmakaken in der Regel erst zwischen dem dritten und vierten Lebensjahr geschlechtsreif werden, handelt es sich biologisch betrachtet weniger um eine Romanze als um die Bindung an eine ältere Begleiterin – viele sprechen eher von einer großen Schwester als von einer Freundin.
Auffällige Ähnlichkeit
Besondere Aufmerksamkeit erregt dabei ein Detail: Momo-chans Fell trägt denselben orange-bräunlichen Ton wie Punchs IKEA-Orang-Utan. Zoologen betonen zwar, dass diese Theorie nicht belegt ist – doch die Ähnlichkeit fügt sich auffällig stimmig in Punchs Geschichte ein. Das Stofftier war monatelang sein einziger Anker; nun scheint er dieses Sicherheitsgefühl erstmals auf ein echtes Tier zu übertragen, mutmaßen viele in den sozialen Medien.
🐒💕 Punch has found his other half
His new companion turned out to be the same color as the plush “mom” he used to carry everywhere. pic.twitter.com/5W57rUliwR
— NEXTA (@nexta_tv) March 16, 2026
Er habe sein Bestes getan, um zu wachsen – und kommuniziere nun mit anderen Affen, heißt es aus dem Umfeld des Zoos. Takashi Yasunaga, Leiter bei der Stadtverwaltung von Ichikawa zuständig für den Zoo, erklärte, das Ziel sei, dass Punch in einer Gruppe lebt, und er sei auf dem besten Weg dorthin.
„Ich habe drei Runden gedreht und er ist nicht gekommen – das ist ein Zeichen für Fortschritt.“