Er heißt nicht Marko, sie nicht Ivana – und die Familie hält erst mal die Luft an. Wenn der Partner oder die Partnerin „kein naš“ ist, beginnt eine ganz eigene Liebesgeschichte. Über das erste Treffen mit den Schwiegereltern, Sarma als Sprachkurs und Liebe über Grenzen.
Der Moment der Wahrheit: das erste Treffen
Kaum etwas ist so aufregend. Das erste Treffen mit den Schwiegereltern ist für viele Paare die echte Prüfung. Die gute Nachricht: Essen verbindet. Wer einmal die Sarma der Schwiegermutter lobt, hat halb gewonnen. Und wer „hvala“ und „prijatno“ sagt, sammelt sofort Sympathiepunkte.
Zwei Kulturen, doppelte Feste
Eine binationale Liebe bringt Reichtum. Zwei Sprachen, zwei Küchen, zwei Arten zu feiern – das Beste aus beiden Welten. Wien ist dafür der ideale Ort. Hier mischen sich Kulturen seit Generationen ganz selbstverständlich.
Tipps fürs erste Treffen mit der Familie
- Ein paar Wörter „na našem“ lernen – „hvala“, „prijatno“, „živjeli“.
- Beim Essen zugreifen und loben – Ablehnen kränkt die Gastgeber.
- Ein kleines Mitbringsel mitnehmen (Blumen, Süßes, Kaffee).
- Geduld mit Fragen haben – Neugier ist hier ein Zeichen von Interesse.
- Offen für Bräuche bleiben: Slava, Hochzeit, Sonntagskaffee.
Liebe ist stärker als Herkunft
Am Ende zählt das, was zählt. Respekt, Humor und Offenheit überbrücken jeden kulturellen Unterschied. Österreich ist dafür ein guter Boden. Das Land zählt zu den glücklichsten Beziehungsnationen der Welt, wie KOSMO berichtete. Und das gemeinsame Leben in Österreich zeigt: Liebe kennt keine Grenze.