Im Beziehungsglück Ländervergleich schneidet Österreich hervorragend ab. Die Alpenrepublik sichert sich mit 68,85 Punkten den dritten Platz im weltweiten „Couples Happiness Index“.
Die Kunst des Zusammenseins zeigt sich weltweit in unterschiedlichen Nuancen, wobei Österreich sich als wahres Paradies für Verliebte entpuppt. Jüngste Datenerhebungen bestätigen: Hierzulande blühen Partnerschaften besonders harmonisch – nur zwei Nationen weltweit übertreffen uns im Beziehungsglück.
Den Spitzenplatz im globalen Vergleich der Zweisamkeit sichert sich die Schweiz mit beeindruckenden 71,50 von 100 möglichen Punkten auf dem „Couples Happiness Index“. Bemerkenswert dabei: Mit einer durchschnittlichen Lebenszeit von 83,5 Jahren führen Schweizer Paare die europäische Statistik an und belegen global den sechsten Rang in Sachen Lebenszufriedenheit. Zusätzlich verzeichnen die Eidgenossen 4,1 Eheschließungen je 1.000 Bewohner – ein Wert, der sie unter die zehn heiratswilligsten Nationen Europas hebt. Die Alpenrepublik präsentiert sich damit als idealer Ort für Menschen, die nach dauerhafter Verbundenheit streben.
In der Kategorie Lebenserwartung wird die Schweiz einzig von Japan übertroffen, wo Menschen durchschnittlich 84 Jahre alt werden – das gemeinsame Älterwerden scheint dort Programm zu sein. Folgerichtig erobert das ostasiatische Land mit 69,19 Punkten den zweiten Rang im Glücksbarometer. Auch bei Trauungen liegen die Japaner vorn: 4,3 Hochzeiten pro 1.000 Einwohner jährlich bedeuten eine der höchsten Vermählungsquoten weltweit.
Österreichs Erfolgsrezept
Die Alpenrepublik Österreich komplettiert das Spitzentrio mit 68,85 Punkten. Faktoren wie eine hohe Lebenserwartung, ein ausbalancierter Lebensstil und eine ausgeprägte Familienorientierung begünstigen hier dauerhafte Verbindungen. Die geringe Scheidungsrate sowie die allgemein positive Lebenszufriedenheit unterstreichen diesen Befund.
Die irische Insel und Mexiko zeichnen sich durch besondere Ehestabilität aus – hier werden lediglich 0,7 Scheidungen pro 1.000 Menschen verzeichnet. Während Irland mit 66,96 Punkten den vierten Platz im Gesamtranking erreicht, landet Mexiko mit 52,02 Zählern nur auf Position 25. Diese Diskrepanz verdeutlicht: Eine niedrige Trennungsquote garantiert nicht automatisch glücklichere Beziehungen.
Schlusslichter im Ranking
Ernüchternd fällt das Resultat für die Vereinigten Staaten aus, die mit lediglich 42,27 Punkten das Schlusslicht der Untersuchung bilden. Auch Australien, aus dem die Studie stammt, erreicht mit 57,15 Punkten nur den enttäuschenden 17. Rang – die Romantik scheint dort zu schwächeln.
Dass der Wohnort einen signifikanten Einfluss auf Beziehungsqualität und Harmonie haben könnte, zeigt die Auswertung von Compare the Market Australia in bemerkenswerter Weise. Die Untersuchung analysierte 30 Länder nach verschiedenen Kriterien: Eheschließungs- und Scheidungsstatistiken, Lebenserwartung, allgemeine Zufriedenheit sowie das digitale Interesse an Partnerschaftsthemen.
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Die daraus ermittelte Kennzahl „Couples Happiness Index“ bescheinigt Österreich hervorragende Bedingungen für gelingende Zweisamkeit.