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Expansionskurs

Österreichs Drogerie-Riese krempelt alles um: Was Bipa jetzt plant

Österreichs Drogerie-Riese krempelt alles um: Was Bipa jetzt plant
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2 Min. Lesezeit |

Über 100 Millionen Euro, neue Märkte, Rekordumsatz: Bipa setzt auf Wachstum – und das mit einer klaren Strategie.

Die österreichische Drogeriekette Bipa hat ein umfangreiches Investitionsprogramm für die Jahre 2027 bis 2030 angekündigt. Mehr als 100 Millionen Euro sollen in dieser Periode in den Neu- und Umbau von Filialen fließen – sowohl im Inland als auch im Rahmen einer gezielten Expansion in Rumänien.

Der Schwerpunkt der Investitionen liegt dabei auf zwei Stoßrichtungen: In Österreich strebt Bipa nicht primär eine Erhöhung der Standortzahl an, sondern setzt auf größere und zeitgemäßere Verkaufsflächen. Mehr als ein Drittel des Gesamtbudgets ist für den heimischen Markt vorgesehen.

Expansion in Rumänien

Parallel dazu treibt der Rewe-Konzern als Muttergesellschaft seine Präsenz in Südosteuropa voran – in Rumänien soll die Filialzahl bis Ende des Jahres von derzeit elf auf achtzehn Standorte ausgebaut werden. „Unser Ziel ist es, größere Verkaufsflächen zu bekommen“, erläutert Bipa-Geschäftsführerin Daniela Reumann die Strategie im Inland. Bestehende Filialen sollen demnach erweitert oder an geeignetere Standorte verlagert werden.

Ergänzend dazu plant das Unternehmen die schrittweise Einführung von Selbstbedienungskassen, die bereits in frequenzstarken Filialen erprobt wurden und sukzessive ausgerollt werden sollen.

Stabiles Wachstum

Das Unternehmen blickt dabei auf eine stabile Wachstumsphase zurück: 2024 überschritt Bipa erstmals die Umsatzmarke von einer Milliarde Euro. Seit 2021 legte der Inlandsumsatz um knapp 25 Prozent zu, in Kroatien fiel das Wachstum mit 70 Prozent noch deutlich kräftiger aus.

Getragen wird dieser Kurs unter anderem durch den konsequenten Einsatz von Eigenmarken und Rabattaktionen – eine Ausrichtung, an der das Unternehmen festhalten will. Geschäftsführerin Margit Reisinger bringt es auf den Punkt: „Wir nehmen die Themen auf, die wir von der Industrie bekommen und wollen diese an die Kunden weiterleiten.“ An bestehenden Preismodellen, darunter das bekannte 25-Prozent-Rabattpickerl, soll sich vorerst nichts ändern: „Aber hier sind aktuell keine Veränderungen geplant.“

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KO KOSMO-Redaktion
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