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Brandanschlag

Heilige Grabstätte in Flammen: Verdacht auf Brandanschlag

Heilige Grabstätte in Flammen: Verdacht auf Brandanschlag
Symbolbild Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Eine uralte Grabstätte in Flammen – der Angriff auf ein biblisches Heiligtum im Westjordanland sorgt für Entsetzen.

Das Grab von Eleasar, dem Sohn des biblischen Aaron, ist im palästinensischen Dorf Awarta nahe Nablus erneut zum Ziel eines Angriffs geworden. Unbekannte setzten die antike Stätte in Brand. Die israelische Armee leitete umgehend eine Fahndung nach den Tätern ein, traf jedoch niemanden mehr vor Ort an.

Videoaufnahmen des mutmaßlichen Brandanschlags kursierten rasch in den sozialen Medien. Polizei und forensische Ermittler rückten aus, um Spuren zu sichern.

Dagans Klare Worte

Yossi Dagan, Leiter des Regionalrats Samaria, begab sich persönlich an den Tatort und fand deutliche Worte: „Diese Menschen verhalten sich wie ISIS.“ Er appellierte an die internationale Gemeinschaft und erklärte, dass jeder aufgeklärte Mensch auf dieser Welt über solch eine Tat entsetzt sein sollte.

Dagan ergänzte: „Das sind unsere Feinde. Sie wählen die Dunkelheit, sie wählen das Brennen. Wir wählen das Licht, wir wählen das Leben. Das Licht wird immer über die Dunkelheit triumphieren.“

Wiederholte Angriffe

Die Stätte war bereits in der Vergangenheit wiederholt geschändet worden – zuletzt durch Mitglieder der Volksfront zur Befreiung Palästinas, die das Grab mit Graffiti verunstalteten. Das Grab des Eleasar gilt sowohl im Judentum als auch im samaritanischen Glauben als bedeutende Verehrungsstätte.

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KO KOSMO-Redaktion
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