Ein gewaltiges Unwetter mit zerstörerischer Windböen fegte am Mittwochabend über Balkanländer hinweg. Zuerst traf es Slowenien und Kroatien, bevor es am späten Abend auch Serbien in seinen Griff bekam.
Die Hauptstadt Kroatiens, Zagreb, war Schauplatz eines besonders dramatischen Zwischenfalls während des Sturms. Ein riesiger Kran konnte der Windkraft nicht standhalten und stürzte auf öffentliches Straßenland. Erschreckenderweise befand sich zum Zeitpunkt des Unglücks eine Person in der Kabineneinheit des Krans.
Wie durch ein Wunder überlebte diese Person den tödlichen Sturz. Der Ausleger des Krans, der bei der Kollision zuerst den Straßenboden berührte, dämpfte den Fall der vom Mann besetzten Kabine und rettete somit sein Leben.
Der umgestürzte Kran blockierte anschließend den Straßenverkehr. Glück im Unglück: Es wurden keine weiteren Verletzten gemeldet. Der 36-jährige Kranführer musste allerdings mit schweren Körperverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Diese Zwischenfälle unterstreichen die gewaltige und gleichzeitig zerstörerische Kraft solcher Wetterphänomene. Unser Mitgefühl gilt dem verletzten Kranführer, und wir hoffen auf seine baldige Genesung. Gleichzeitig mahnen wir zur erhöhten Vorsicht bei ähnlichen Wetterbedingungen.