Ein 40-jähriger Brite wurde kürzlich zu einer Gefängnisstrafe von 24 Wochen verurteilt, nachdem er gestanden hatte, einer Möwe unnötiges Leid zugefügt zu haben.
Der absonderliche Vorfall ereignete sich im August 2022 in der Küstenstadt Sunderland im Nordosten Englands. David L., der Täter, wurde von einer Überwachungskamera gefilmt, wie er eine junge Möwe einfing, seine Hose herunterließ und über dem Vogel masturbierte. Währenddessen sah er sich Tier-Pornos auf seinem Handy an und trat anschließend leicht gegen den Vogel.
Laut seiner Verteidigerin handelt es sich bei David L. um einen schweren Trinker, der sich „nicht gut an den Vorfall erinnern“ würde. Allerdings akzeptiere er, „dass er die Tat begangen haben müsse“. Ein psychiatrisches Gutachten wurde angefertigt und ergab, dass David L. unter einer Persönlichkeitsstörung leidet.
Haft und weitere Strafe
Neben der Gefängnisstrafe hat das Gericht in South Tyneside eine weitere Strafe gegen den Täter verhängt. Diese Entscheidung zeigt, dass Tierquälerei auch in Großbritannien ernst genommen wird und entsprechende Konsequenzen nach sich zieht.