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Digitalisierungsoffensive

Digitaler Amtshelfer: Karner pusht ID Austria-Offensive in Gemeinden

Digitaler Amtshelfer: Karner pusht ID Austria-Offensive in Gemeinden
FOTO: X/@sn_aktuell
2 Min. Lesezeit |

Digitaler Amtshelfer kommt in die Fläche: Über 500 neue Gemeinden bieten nun ID-Austria-Registrierungen an. Die Gesamtzahl steigt auf 1.350 Standorte österreichweit.

Die Zahl der ID-Austria-Registrierungsstellen in Österreich hat sich deutlich erhöht. Landesweit bieten nun 1.350 Gemeinden diesen Service an, nachdem 509 weitere Kommunen in das Programm aufgenommen wurden. Diese Ausweitung reagiert auf die wachsende Nachfrage nach dem digitalen Amtshelfer und soll den Zugang für Bürgerinnen und Bürger erleichtern.

⇢ Digitaler Amtshelfer: Karner pusht ID Austria-Offensive in Gemeinden

Der Bedarf an ID-Austria-Registrierungen stieg besonders nach dem Start der Servicetour, die unter dem Motto „Näher zum Bürger. Schneller zum Service.“ steht. Diese Initiative setzt auf lokale Präsenz und plant bis Jahresende mehr als 150 Stationen in allen Bundesländern, um digitale Verwaltungsdienstleistungen direkt zu den Menschen zu bringen.

Kommunale Unterstützung

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinden sind erste Anlaufstelle und zentrale Serviceeinrichtung für die Menschen in unserem Land. Sehr viele Gemeinden beweisen diesen Servicecharakter jetzt auch als ID-Austria Registrierungs-Stelle„, erklärt Innenminister Gerhard Karner zur Rolle der Kommunen. Staatssekretär Alexander Pröll unterstreicht die Zielsetzung des Projekts: „Mehr Nähe. Mehr Service. Mehr Digital. Die Menschen wollen digitale Services einfach, sicher und überall nutzen können.“

Der Präsident des Österreichischen Gemeindebundes, Johannes Pressl, betont die Vermittlungsfunktion der Kommunen zwischen technologischem Fortschritt und Alltagsrealität: „Die Gemeinden bilden die Brücke zwischen digitaler Verwaltung und realem Leben. Unser Motto: ‚Digital stark – gleichzeitig nah beim Menschen.'“

Flächendeckender Service

Zu den bereits etablierten mehr als 850 Gemeinden, die sowohl Passanträge bearbeiten als auch ID-Austria-Registrierungen durchführen, gesellen sich nun weitere 509 Kommunen. Bemerkenswert ist, dass 97 dieser neu hinzugekommenen Gemeinden auch ausländische Staatsangehörige registrieren können. Diese flächendeckende Verfügbarkeit verbindet digitale Verwaltung mit persönlicher Betreuung vor Ort.

Zahlreiche Gemeinden organisieren mittlerweile eigene ID-Austria-Servicetage. Bei diesen Veranstaltungen unterstützt speziell geschultes Personal aus der Gemeindeverwaltung die Bürgerinnen und Bürger in vertrauter Umgebung – ein Angebot, das auf schnelle, unkomplizierte und serviceorientierte Hilfestellung setzt.

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KO KOSMO-Redaktion
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