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REZEPT

Hanuma kocht: Luftige Milchbrötchen „Dinner Rolls“

(FOTO: Hanuma kocht)

Foodbloggerin Elma Pandžić verzückt ihre Follower in ihrem zweisprachigen Blog “Hanuma kocht” regelmäßig mit Rezepten aus ihren beiden Heimaten – Österreich und Bosnien-Herzegowina.

Nein, das sind keine Buchteln. Das sind so genannte „Dinner rolls“, weiche, luftige Milchbrötchen (ohne Eier), die man süß oder herzhaft genießen kann. Im englischsprachigen Raum sind sie das Pendant zu unseren Semmeln (in Österreich) oder Kifle (am Balkan) und gehören damit zum Alltag dazu. Als ich als Teenie in England auf Sprachreise war, waren sie beispielsweise ein fester Bestandteil meiner täglichen Jause. Sie sind ganz einfach herzustellen und kommen mit wenig Hefe aus. Daher sind sie für den Magen recht bekömmlich.

Zutaten für ein kleines Blech der Größe 28 x 18 cm:
350 g Mehl (in Ö Typ W480 glatt, in D Typ 405)
1 gestr. TL Salz (ca. 6 g)
1 EL Zucker (ca. 20 g)
200 ml Milch
10 g Frischhefe (=1/4 Würfel) oder ca. 4 g Trockenhefe
45 g Butter

Optional: Speisestärke zum Bestreuen

Zubereitung:
1) Gebt das Mehl und Salz in die Rührschüssel eurer Küchenmaschine. 

2) Erhitzt die Milch, bis sie lauwarm ist. Die Milch darf nicht heiß sein, weil sie sonst die Hefe zerstört. Kontrolliert die Temperatur, indem ihr einen sauberen Finger ca. 30 Sek. lang in die Milch haltet. Ist euch nicht zu heiß, passt es auch für die Hefe.

3) Löst Zucker und Hefe in der Milch auf. Schmelzt die Butter (darf nicht heiß sein!) und gebt sie zur Milch dazu.

4) Gebt die feuchten Zutaten zu den trockenen dazu und verknetet einen weichen aber kompakten Teig. Diese Konsistenz ist wichtig, damit die Brötchen später weich werden. Kratzt den Teig immer wieder mit einer Teigkarte vom Schüsselrand herunter, damit die Knethaken den ganzen Teig erfassen können.

5) Gebt den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche, knetet ihn nochmals durch und formt eine Kugel. Diese legt ihr in eine befettete Schüssel, deckt sie ab und stellt sie an einen warmen Ort für ca. 1-1,5 Stunden (da wenig Hefe verwendet wird, verlängert sich die Gehzeit). Bereit ist der Teig, wenn er sich verdoppelt hat.

6) Ohne ihn zu sehr zu drücken oder zu kneten, legt ihr ihn auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche. Mein ganzer Teig war ca. 630 g schwer. Ich habe das Gewicht durch 12 dividiert weil ich 12 Bällchen haben wollte. Jedes der Teigstücke hat also ca. 52 g. Ein paar Gramm mehr/weniger dürfen es aber auch sein.

7) Wenn ihr den Teig aufgeteilt habt, wird jedes Teigstück zu einem Ball geschliffen.

8) Sind alle Bällchen geformt, legt ihr sie in eine Backform der Größe: 28 x 18 cm und lasst dazwischen Abstand, weil sie stark aufgehen. Die Form legt ihr am besten mit Backpapier aus oder befettet sie.

9) Deckt sie wiederum ab und stellt sie an einen warmen Ort zum Gehen, diesmal für ca. 30 min.

10) Heizt den Backofen auf 180 Grad O/U Hitze vor. Haben sich die Bällchen deutlich vergrößert, könnt ihr sie leicht mit Speisestärke bestreuen (sehen dann aus wie Buchteln) und sie ca. 25 min lang backen, bis sie goldgelb sind.

11) Nach dem Backen nehmt ihr sie aus dem Ofen, lasst sie ein wenig auskühlen und genießt sie am besten lauwarm als Frühstücksbrötchen, Beilage zum Mittag- oder Abendessen und als Brötchen für die Jause/Brotzeit.

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