Eine Pflegerin soll in Wien-Favoriten den Tod einer Krebspatientin beschleunigt haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Mordverdachts.
In Wien-Favoriten laufen derzeit Ermittlungen gegen eine Pflegerin, die verdächtigt wird, eine Patientin durch eine überhöhte Medikamentendosis getötet zu haben. Die Staatsanwaltschaft hat ein Verfahren wegen Mordverdachts eingeleitet. Für die beschuldigte Pflegerin gilt die Unschuldsvermutung.
Der Vorfall datiert auf Mitte September zurück. Wie der “Falter” berichtet, soll die Beschuldigte gegenüber Kolleginnen geäußert haben, man könne der an Krebs erkrankten Patientin “mehr geben”, damit es “schneller vorbei geht”. In der darauffolgenden Nacht entwickelte die Patientin Schnappatmung (unregelmäßige Atemzüge vor dem Tod) und verstarb kurz darauf.
Weitere Konsequenzen
Die Ermittlungen gegen die Pflegerin laufen, sie befindet sich derzeit auf freiem Fuß. Laut Informationen des “Falter” führt das Krankenhaus zudem interne Untersuchungen gegen zwei weitere Pflegerinnen durch.
Beiden wurde bereits gekündigt.
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