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Neuer Plan: AMS-Geld soll jetzt 70 Prozent erhöht werden

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(FOTO: iStock)

ÖGB, PRO-GE und vida fordern jetzt eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes in ganz Österreich! So sieht der Plan aus!

“Die Globalisierung verleitet Unternehmen oft dazu, die Produktion in Billiglohnländer zu verlagern und Standorte in Österreich zu schließen”, sagte Klaudia Frieben, stv. Bundesvorsitzende der Gewerkschaft PRO-GE und PRO-GE Bundesfrauenvorsitzende. Um gute Perspektiven, vor allem den Frauen zu bieten, braucht es eine Erhöhung des AMS-Geldes auf eine Nettoersatzrate von 70 Prozent.

Verhandlungen laufen auf Hochtouren:
Eine Nettoersatzrate bei der Corona-Kurzarbeit ist für Frauen von großer Bedeutung. Viele Arbeiterinnen waren eine lange Zeit in Kurzarbeit. Knapp 44,8 Prozent der Frauen waren im Gegensatz zu 23,9 Prozent der Männer länger als ein halbes Jahr in Kurzarbeit. “Angesichts der sich abzeichnenden Lieferkettenprobleme braucht es auch weiterhin eine gute bzw. noch bessere Absicherung in der Kurzarbeit. Die Arbeiterinnen dürfen nicht Leidtragende dieses Problems werden. Die Regierung muss hier sofort handeln”, gibt Schumann als Forderung an.

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