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Trinkgewohnheiten

Prickelnd oder still: Welches Wasser deinem Körper wirklich guttut

Prickelnd oder still: Welches Wasser deinem Körper wirklich guttut
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2 Min. Lesezeit |

Prickelnd oder still – welche Variante bietet mehr Vorteile für die Gesundheit?

Doch welche Variante bietet mehr Vorteile? Kohlensäurehaltiges Wasser wird manchmal als weniger gesund wahrgenommen, obwohl alle Mineralwasserarten grundsätzlich hohes Vertrauen genießen. Der etwas schlechtere Ruf von Mineralwasser rührt daher, dass Menschen mit empfindlichem Magen tatsächlich Probleme mit Kohlensäure haben können. Diese Unverträglichkeit betrifft jedoch nur einen kleinen Teil der Bevölkerung und tritt hauptsächlich auf, wenn zu viel oder zu kaltes Wasser konsumiert wird.

Vorteile Mineralwasser

Die Kohlensäure sorgt für ein intensiveres Erfrischungsgefühl beim Trinken. Zudem wirkt sie keimhemmend, wodurch sich Sprudelwasser länger frisch hält und weniger anfällig für Bakterien ist. Der klassischen Variante mit Kohlensäure, oft als „Classic“ bezeichnet, wird zudem nachgesagt, geschmacklich überlegen zu sein – ein Faktor, der dazu beitragen kann, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen.

Stilles Wasser

Stilles Mineralwasser eignet sich besonders für Personen mit Magenproblemen, wie eingangs erwähnt. Es ist zudem verträglicher für Säuglinge und Kleinkinder sowie für die Zubereitung von Babynahrung. Bezüglich des Mineralstoffgehalts unterscheiden sich die Varianten jedoch nicht voneinander. „Ob still, medium oder classic – jede Mineralwassersorte kann viel oder wenig Mineralstoffe enthalten“, erklärt Ina Bockholt, Fachredakteurin für Ernährung und Gesundheit bei Stiftung Warentest.

Mineralstoffgehalt: Entscheidend für spezifische Bedürfnisse

Unabhängig vom Kohlensäuregehalt kann die Mineralstoffzusammensetzung für bestimmte Personengruppen relevant sein. Mineralwässer mit hohem Calciumgehalt (mindestens 150 mg/l) unterstützen die Knochengesundheit und können zur Vorbeugung von Osteoporose beitragen. Dies ist besonders für ältere Menschen und Frauen nach der Menopause wichtig.

Sportler profitieren hingegen von Wässern mit erhöhtem Magnesiumanteil (ab 50 mg/l), da dieses Mineral für die Muskel- und Nervenfunktion sowie den Energiestoffwechsel essenziell ist und bei intensivem Training durch Schweiß verloren geht. Auch Schwangere haben einen erhöhten Bedarf an diesen Mineralstoffen.

Interessant ist: Der Körper kann Mineralstoffe aus Wasser genauso gut aufnehmen wie aus anderen Lebensmitteln oder Nahrungsergänzungsmitteln. Mineralstoffreiches Wasser stellt somit eine effektive, kalorienfreie Ergänzung zur täglichen Ernährung dar.

Generell sind sämtliche Mineralwasserarten empfehlenswert. Lediglich für Menschen mit Magenbeschwerden oder sehr kleine Kinder ist kohlensäurehaltiges Wasser weniger geeignet.

Ansonsten sollte jeder das Mineralwasser wählen, das dem eigenen Geschmacksempfinden am besten entspricht.

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KO KOSMO-Redaktion
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