Ein Forschungsteam der ETH (Eidgenössische Technische Hochschule) Zürich hat eine neuartige Technologie namens „MenstruAI“ entwickelt, die Menstruationsblut auf Anzeichen schwerwiegender Erkrankungen untersuchen kann. Das System erkennt potenzielle Hinweise auf Eierstockkrebs und dient als präventives Frühwarnsystem, ohne jedoch eine ärztliche Diagnose zu ersetzen.
Die innovative Lösung aus der Schweizer Stadt ermöglicht Frauen, mit ihrem Smartphone ein Foto der benutzten Binde aufzunehmen und diese mittels einer speziellen App analysieren zu lassen. Dieses Verfahren kann zur frühzeitigen Erkennung von Krankheitsbildern wie Eierstockkrebs oder Endometriose beitragen.
Intelligente Hygienebinde
Wie die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich am Dienstag bekannt gab, trägt die intelligente Hygienebinde den Namen „MenstruAI“. Das Wissenschaftsteam der ETH entschied sich für diese Bezeichnung, die auf die Kombination aus Menstruation und künstlicher Intelligenz hinweist.