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Datenschutz

Ab heute Meta darf deine Posts fürs KI-Training nutzen – SO kannst du trotzdem noch Widerspruch einlegen!

Ab heute Meta darf deine Posts fürs KI-Training nutzen – SO kannst du trotzdem noch Widerspruch einlegen!
FOTO: iStock/panida wijitpanya
2 Min. Lesezeit |

Ein Gerichtsurteil mit weitreichenden Folgen: Meta darf nun alle deutschen Facebook- und Instagram-Beiträge für seine KI-Entwicklung nutzen – der Widerspruch kam zu spät.

Meta darf nun Nutzerdaten für KI-Training verwenden. Nach einer Gerichtsentscheidung kann der Facebook-Konzern sämtliche jemals auf Facebook und Instagram veröffentlichten Beiträge für die Weiterentwicklung seiner KI-Systeme nutzen. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen scheiterte mit ihrem Eilantrag vor dem Oberlandesgericht Köln, das am Freitag entschied, dass Meta die Nutzerbeiträge für das Training seiner KI-Software Meta AI verwenden darf. Die Verbraucherschützer hatten unter anderem einen Verstoß gegen europäisches Datenschutzrecht geltend gemacht.

Der Konzern weist Datenschutzbedenken zurück und betont die Bedeutung der Entwicklung. „Wir sind verpflichtet, Deutsch-trainierte KI in die Hände der deutschen Bevölkerung zu bringen“, teilte ein Unternehmenssprecher mit.

⇢ DAS musst du heute tun – sonst verwendet Meta deine Daten für das KI-Training

Widerspruchsfrist abgelaufen

Nutzer konnten der Datenverwendung zwar widersprechen, doch die entsprechende Frist endete in der Nacht zum Dienstag. Wer bisher keinen Widerspruch eingelegt hat, kann dies zwar noch tun – allerdings gilt dieser nur für zukünftige Beiträge. Bereits geteilte Inhalte auf Facebook und Instagram darf Meta weiterhin für sein KI-Training verwenden.

Verschlüsselte Nachrichten bei WhatsApp, das ebenfalls zum Meta-Konzern gehört, bleiben vom KI-Training ausgenommen, da der Konzern auf diese Inhalte keinen Zugriff hat. Anders verhält es sich jedoch bei Gesprächen mit dem KI-Assistenten „Meta AI“ – diese gelten als öffentlich und können ebenfalls zum Training der künstlichen Intelligenz herangezogen werden.

⇢ Daten-Klau durch Meta AI? So schützt du deine WhatsApp-Nachrichten

Trotzdem Widerspruch einlegen

Auch wenn die Widerspruchsfrist für bereits veröffentlichte Beiträge abgelaufen ist, können Nutzer weiterhin der zukünftigen Nutzung ihrer Inhalte für das KI-Training widersprechen. Dazu muss man in den Datenschutzeinstellungen von Facebook und Instagram die Option zur Datenverwendung für KI-Trainingszwecke deaktivieren oder den entsprechenden Widerspruch direkt bei Meta einlegen. Wichtig ist, dass dieser Widerspruch nur für neue Beiträge gilt, die nach dem Einlegen des Widerspruchs veröffentlicht werden. Bereits geteilte Inhalte bleiben weiterhin Teil des KI-Trainings. Daher sollten Nutzer schnell handeln, wenn sie ihre zukünftigen Beiträge schützen möchten.

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KO KOSMO-Redaktion
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