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Datenschutz

Daten-Klau durch Meta AI? So schützt du deine WhatsApp-Nachrichten

Daten-Klau durch Meta AI? So schützt du deine WhatsApp-Nachrichten
FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Der Countdown läuft: Nur noch bis zum 26. Mai können Nutzer verhindern, dass ihre öffentlichen Meta-Daten zum KI-Training verwendet werden. Der Konzern setzt auf Opt-out statt Opt-in.

Meta plant ab dem 27. Mai die Nutzung öffentlicher Informationen von Instagram, Facebook und weiteren Plattformen zum Training seiner KI-Anwendung Meta AI. Wie die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen informiert, können Nutzer diesem Vorhaben ohne Angabe von Gründen widersprechen. Dieser Widerspruch sollte allerdings spätestens bis zum 26. Mai erfolgen, um zu verhindern, dass die eigenen Daten in das KI-Training einfließen. Bei späteren Einsprüchen werden nur noch zukünftig veröffentlichte Inhalte berücksichtigt.

Für den Widerspruch stellt der Konzern spezielle Online-Formulare bereit, die nach der Anmeldung bei Facebook oder Instagram zugänglich sind. Dabei muss zwingend die E-Mail-Adresse angegeben werden, mit der das jeweilige Konto registriert ist. Eine Begründung für den Widerspruch ist nicht erforderlich.

Datennutzung für KI

Der Technologiekonzern beabsichtigt, neben allgemein zugänglichen Internetdaten auch öffentliche Inhalte seiner eigenen Plattformen für die Entwicklung und Verbesserung seiner KI-Modelle zu verwenden. Detaillierte Informationen dazu hat Meta in seinen Erläuterungen zur Verwendung von Daten für die generative KI veröffentlicht.

Die Ende-zu-Ende-verschlüsselten persönlichen Nachrichten auf WhatsApp fallen nicht unter die Kategorie der öffentlichen Informationen. Sobald jedoch der KI-Assistent Meta AI in die Kommunikation eingebunden wird – sei es in Einzelgesprächen oder Gruppenchats – entfällt dieser Verschlüsselungsschutz. Sämtliche Anfragen und Nachrichten an den KI-Chatbot können dann von Meta zum Training seiner künstlichen Intelligenz verwendet werden.

Datenschutz-Empfehlungen

Die Verbraucherzentrale empfiehlt einen vorsichtigen Umgang mit persönlichen Daten und rät davon ab, sensible Informationen wie Namen, Geburtsdaten oder Gesundheitsinformationen preiszugeben. Weder Meta AI noch das zugehörige blaue Kreissymbol lassen sich in den Meta-Diensten deaktivieren oder ausblenden.

Nutzer, die den KI-Dienst nicht verwenden möchten, haben lediglich die Möglichkeit, ihn zu ignorieren.

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KO KOSMO-Redaktion
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