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Wasserknappheit

Mitten in der Nacht: Gemeinde dreht Bürgern das Wasser ab

Mitten in der Nacht: Gemeinde dreht Bürgern das Wasser ab
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2 Min. Lesezeit |

Mitten in der Nacht kein Wasser aus dem Hahn – in Oberösterreich wird die Lage rund um die Trinkwasserversorgung ernst.

Wegen anhaltender Wasserknappheit hat die Gemeinde Zwettl an der Rodl in der Nacht auf Montag das öffentliche Wassernetz für drei Stunden abgeschaltet. Die Maßnahme diente dazu, die Füllstände der Wasserspeicher zu überprüfen und die Bevölkerung für einen bewussteren Umgang mit der Ressource Wasser zu sensibilisieren.

Die Abschaltung erfolgte zwischen 22:00 und 01:00 Uhr. Die Gemeinde hatte die Bevölkerung im Vorfeld darüber informiert, um mögliche Schäden an wassernutzenden Geräten zu verhindern. In einem öffentlichen Posting hielt die Gemeinde fest: „Heute Nacht wird von 22:00 bis 01:00 Uhr das Wasser abgeschaltet um zu prüfen, ob die Speicher wieder gefüllt werden.“

Niedrige Grundwasserstände

Der Hydrographische Dienst des Landes Oberösterreich verzeichnet in der Region nach wie vor sehr niedrige Grundwasserstände. Betroffen sind nicht nur die öffentlichen Versorgungsnetze, sondern auch private Hausbrunnen. Die Abschaltung in Zwettl an der Rodl steht im Zusammenhang mit einer landesweiten Kampagne, die seit Monaten auf die anhaltende Trockenheit und die Notwendigkeit des Wassersparens hinweist.

Regionale Versorgungsprobleme

Die Versorgungsprobleme beschränken sich nicht auf Zwettl an der Rodl. Auch die Gemeinde Regau kämpft mit Schwierigkeiten in der Wasserversorgung. In der Stadt Traun kletterte der tägliche Trinkwasserverbrauch während einer Hitzewelle von rund sechs Millionen auf 7,3 Millionen Liter, woraufhin die Stadtverantwortlichen die Bevölkerung zum sparsamen Umgang mit Wasser aufriefen.

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KO KOSMO-Redaktion
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