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Warnsystem

AT-Alert-Test: Am Samstag schlagen Österreichs Handys Alarm

AT-Alert-Test: Am Samstag schlagen Österreichs Handys Alarm
Symbolbild Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Am Samstag piept, vibriert und leuchtet es auf tausenden Handys gleichzeitig – Österreich testet sein mobiles Warnsystem AT-Alert.

Am Samstag, dem 3. Oktober, wird in ganz Österreich das mobile Warnsystem AT-Alert einem landesweiten Test unterzogen. Ziel ist es, die Bevölkerung über die Funktionsweise des Systems zu informieren.

Die Auslösung der AT-Alerts erfolgt zwischen 12 und 13 Uhr – zeitgleich mit der regulären Sirenenprobe. Das System ist seit zwei Jahren in Betrieb und dazu konzipiert, Bürgerinnen und Bürger kontinuierlich über potenzielle Gefahrenlagen auf dem Laufenden zu halten.

Technische Funktionsweise

Die Warnmeldungen werden fortlaufend von Mobilfunkstationen ausgestrahlt; ein Mobiltelefon empfängt sie, sobald es das erste Sendesignal erfasst. Für den Inhalt der Warnungen sind die Landeswarnzentralen sowie zuständige Behörden verantwortlich – nicht die Mobilfunkanbieter.

Voraussetzung für den Empfang eines AT-Alerts ist eine aktive Mobilfunkverbindung. Eine reine WLAN-Verbindung genügt dafür nicht. Notfallwarnungen der höchsten Stufe werden grundsätzlich an alle erreichbaren Geräte übermittelt, während Meldungen niedrigerer Dringlichkeitsstufen in den Geräteeinstellungen manuell freigegeben werden sollten.

Empfehlungen & Kontakt

Selbst wenn ein Mobiltelefon auf lautlos gestellt ist, aktiviert ein eingehender Alert sowohl den Bildschirm als auch einen akustischen Warnton. Das Forum Mobilkommunikation rät dazu, sämtliche Warnstufen in den Einstellungen zuzulassen, um keine sicherheitsrelevante Meldung zu verpassen.

Für Rückfragen steht die Organisation als Anlaufstelle zur Verfügung und beantwortet die häufigsten Fragen rund um AT-Alert.

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KO KOSMO-Redaktion
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