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Zivilschutzübung

Nicht erschrecken: Bald heulen in ganz Österreich die Sirenen

Nicht erschrecken: Bald heulen in ganz Österreich die Sirenen
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Mehr als 8.000 Sirenen, Warnungen aufs Handy und erstmals die neue ZIVA-App: Österreich probt am 3. Oktober wieder den Ernstfall.

Am 3. Oktober wird in ganz Österreich ein Zivilschutz-Probealarm durchgeführt.

Zwischen 12 Uhr und 12.45 Uhr werden österreichweit nach einer kurzen Sirenenprobe die Zivilschutzsignale „Warnung“, „Alarm“ und „Entwarnung“ ausgelöst. Dabei werden mehr als 8.000 Sirenen auf ihre Funktion überprüft; zusätzlich wird bundesweit eine Testmeldung über das Mobilwarnsystem AT-Alert ausgesendet.

Der Probealarm beginnt um 12.00 Uhr mit einer 15-sekündigen Sirenenprobe; um 12.15 Uhr folgt die dreiminütige „Warnung“, um 12.30 Uhr der einminütige auf- und abschwellende „Alarm“ und um 12.45 Uhr die einminütige „Entwarnung“.

Was bedeuten die Signale?

Das Signal „Warnung“ ist ein drei Minuten langer gleichbleibender Dauerton und weist im Ernstfall auf eine herannahende Gefahr hin. Das Signal „Alarm“ ist ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton und weist auf Gefahr hin. Das Signal „Entwarnung“ ist ein einminütiger gleichbleibender Dauerton und bedeutet das Ende der Gefahr.

AT-Alert: Warnung direkt aufs Handy

AT-Alert basiert auf der Mobilfunktechnologie Cell Broadcast und kann Warnmeldungen anonym an Mobiltelefone in ausgewählten Mobilfunkzellen senden; für den Empfang ist keine Anmeldung und kein Download einer App erforderlich.

Neue App ZIVA

Neu beim diesjährigen Probealarm ist die Zivilschutz-App ZIVA. Sie verbindet Gefahreninformationen, personalisierte Vorsorgeempfehlungen und Echtzeit-Warnmeldungen auf einer Plattform. Entwickelt wurde die App vom Österreichischen Zivilschutzverband gemeinsam mit mehr als 120 Organisationen aus Österreich, darunter Behörden, Einsatzorganisationen und weitere Partner.

Die App soll dazu beitragen, die Bevölkerung in Österreich gezielter auf potenzielle Gefahrensituationen vorzubereiten und den Schutzstandard auf ein neues Niveau zu heben.

Digitale Warnmethoden

Der österreichweite Zivilschutz-Probealarm findet jedes Jahr am ersten Samstag im Oktober statt. Er dient einerseits dazu, die technischen Einrichtungen des Warn- und Alarmsystems zu überprüfen, andererseits soll die Bevölkerung mit den Sirenensignalen und ihrer Bedeutung vertraut gemacht werden.

Mit Sirenen, AT-Alert und ZIVA stehen künftig mehrere Warn- und Informationswege nebeneinander: Die Sirene macht auf eine Gefahr aufmerksam, AT-Alert bringt behördliche Warnungen direkt auf kompatible Mobiltelefone und ZIVA ergänzt diese um Vorsorgeinformationen und konkrete Handlungsempfehlungen.

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KO KOSMO-Redaktion
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