60 SUVs, platte Reifen, ein Zettel – in Hamburg-Pöseldorf haben Aktivisten eine Botschaft hinterlassen, die kaum zu übersehen ist.
In Hamburg-Pöseldorf haben Aktivistinnen und Aktivisten am Montagmorgen bei insgesamt 60 SUVs die Luft aus den Reifen gelassen. Hinter der Aktion steht das sogenannte „Widerstands-Kollektiv“, eine Gruppe, die sich im Bereich Umweltschutz engagiert.
Linsen in Ventilen
Das „Widerstands-Kollektiv“ erklärte, mit der Aktion auf die wachsende Umweltbelastung durch SUVs aufmerksam machen zu wollen. Um die Luft aus den Reifen entweichen zu lassen, steckten die Aktivistinnen und Aktivisten nach eigenen Angaben kleine Linsen in die Ventile der betroffenen Fahrzeuge. An jedem der manipulierten Autos hinterließen sie außerdem einen Zettel, der die Fahrzeughalter über den Hintergrund der Aktion informierte.
Gefahr für Kinder
Neben der Umweltproblematik rückte die Gruppe mit ihrer Aktion auch die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr in den Mittelpunkt.
Die Aktivistinnen und Aktivisten wiesen darauf hin, dass große Fahrzeuge wie SUVs insbesondere in städtischen Gebieten eine erhöhte Gefahr für Kinder darstellen können.