Netflix dreht an der Preisschraube – und österreichische Abonnenten müssen jetzt aktiv werden, sonst droht der Zugriffsverlust.
Derzeit erhalten zahlreiche Netflix-Abonnenten in Österreich eine Mitteilung des Streaming-Dienstes, in der eine bevorstehende Preisanpassung angekündigt wird, die in wenigen Wochen in Kraft tritt.
Konkret steigen die Kosten für alle in Österreich angebotenen Abo-Varianten um jeweils zwei Euro im Monat. Das günstigste Modell, das Basis-Abo, klettert von 8,99 auf 10,99 Euro, das Standard-Abo im Full-HD-Format von 13,99 auf 15,99 Euro. Das Premium-Abo, das 4K-Bild und 3D-Sound umfasst, verteuert sich von 19,99 auf 21,99 Euro.
Neue Preise
Als Begründung führt Netflix den laufenden Ausbau seines Inhaltsangebots an. Kunden würden demnach „gelegentlich“ gebeten, „etwas mehr zu bezahlen.“ Netflix macht deutlich, dass die höheren Preise eine Voraussetzung für die weitere Entwicklung des Dienstes darstellen.
Von der Anpassung sind sämtliche Abo-Modelle auf dem österreichischen Markt betroffen, was sich unmittelbar auf die monatlichen Ausgaben der Nutzerinnen und Nutzer auswirkt. Für Mitglieder der BKS-Diaspora in Österreich, die ohnehin mit verschiedenen Lebenshaltungskosten konfrontiert sind, könnte diese Änderung besondere Relevanz haben.
Zustimmung erforderlich
Die neuen Preise gelten nicht ohne Weiteres automatisch. Wer den Dienst weiterhin nutzen möchte, muss der Preisanpassung ausdrücklich zustimmen – entweder über die Schaltfläche „Neuen Preis akzeptieren“ in der App oder im Kontobereich auf der Website. Wer auf die entsprechende Benachrichtigung nicht reagiert, verliert den Zugang zum Dienst.
Eine werbefinanzierte, günstigere Abo-Option ist für Österreich frühestens 2027 vorgesehen. In Deutschland hingegen ist ein solches Modell bereits verfügbar und steigt im Zuge der aktuellen Anpassungen ebenfalls im Preis – von 4,99 auf 6,99 Euro.
Für preisbewusste Nutzerinnen und Nutzer in Österreich bleibt diese Variante damit vorerst keine Option.