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Umfrageschock

Mitten im Babler-Streit: SPÖ verliert in Wien an Zustimmung

Mitten im Babler-Streit: SPÖ verliert in Wien an Zustimmung
(FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Wenn Wien jetzt wählen würde, gäbe es deutliche Verschiebungen gegenüber 2025. Eine neue Umfrage zeigt Zugewinne und Verluste bei mehreren Parteien.

Eine aktuelle Erhebung des IFDD-Instituts unter 1.000 Befragten sieht deutliche Verschiebungen gegenüber der Wien-Wahl 2025. Die SPÖ kommt in der Sonntagsfrage auf 35 Prozent, nach 39,38 Prozent bei der Gemeinderatswahl im April 2025. Die FPÖ erreicht 26 Prozent und liegt damit 5,65 Prozentpunkte über ihrem damaligen Ergebnis von 20,35 Prozent. Die Grünen kommen in der aktuellen Erhebung auf 19 Prozent, nachdem sie bei der Wahl 2025 14,52 Prozent erreicht hatten.

Koalition unter Druck

NEOS und ÖVP kommen in der Umfrage jeweils auf 7 Prozent. Bei der Gemeinderatswahl 2025 erreichten NEOS noch 10,00 Prozent und die ÖVP 9,65 Prozent. Die KPÖ liegt in der aktuellen Erhebung bei 5 Prozent, nachdem sie 2025 auf 4,06 Prozent gekommen war. SPÖ und NEOS erreichen in der Sonntagsfrage zusammen 42 Prozent. Eine konkrete Mandatsverteilung lässt sich daraus ohne eigene Mandatsprojektion allerdings nicht unmittelbar ableiten. Meinungsforscher Christoph Haselmayer führt die Entwicklung der SPÖ laut der Erhebung unter anderem auf bundespolitischen Gegenwind zurück.

Bürgermeisterfrage

Auch eine hypothetische Direktwahl des Bürgermeisters wurde abgefragt. Dabei liegt Michael Ludwig mit 44 Prozent an erster Stelle. Dominik Nepp kommt auf 26 Prozent, Judith Pühringer auf 17 Prozent und Markus Figl auf 7 Prozent. In Wien wird der Bürgermeister tatsächlich allerdings nicht direkt von der Bevölkerung, sondern vom Gemeinderat gewählt.

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KO KOSMO-Redaktion
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