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Tieraussetzung

Kater in winziger Box vor Polizeiwache ausgesetzt

Kater in winziger Box vor Polizeiwache ausgesetzt
(FOTO: Pfotenhilfe)
2 Min. Lesezeit |

Ein junger Kater wird in einer winzigen Box direkt vor einer Polizeiwache ausgesetzt. Nun wird für „Inspektor Leo“ ein neues Zuhause gesucht.

Vor der Polizeiinspektion im oberösterreichischen Mauerkirchen im Bezirk Braunau am Inn wurde ein junger Kater ausgesetzt und wartet nun auf ein neues Zuhause.

Nach Angaben des Tierschutzhofs Pfotenhilfe ist der ausgesetzte Kater erst rund vier Monate alt. Das Tier sei in einer viel zu kleinen Box direkt vor der Polizeiinspektion zurückgelassen worden und zudem stark von Flöhen befallen gewesen. Pfotenhilfe-Chefin Johanna Stadler kritisierte das Vorgehen scharf: „So skrupellos muss man erst einmal sein, einen kleinen Kater auszusetzen und dann auch noch in einer winzigen Box und direkt vor der Polizei.“

Inspektor Leos Weg

Der junge Kater erhielt inzwischen den Namen „Inspektor Leo“. Nach Angaben der Pfotenhilfe soll er nun geimpft, entwurmt und gechippt werden. Meldet sich innerhalb der gesetzlich vorgesehenen Monatsfrist nach Bekanntgabe des Fundtiers niemand, der Anspruch auf das Tier erhebt, kann Leo anschließend an ein neues Zuhause vermittelt werden.

Drohende Konsequenzen

Wer den Kater vor der Polizeiinspektion zurückgelassen hat, ist bislang nicht bekannt. Das Aussetzen eines Heimtiers ist nach dem österreichischen Tierschutzgesetz verboten und kann mit einer Geldstrafe von bis zu 7.500 Euro geahndet werden. Im Wiederholungsfall steigt der mögliche Strafrahmen auf bis zu 15.000 Euro.

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KO KOSMO-Redaktion
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