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Drogenrazzia

Oktoberfest-Festnahme endet mit 30.000 Euro Kaution

Oktoberfest-Festnahme endet mit 30.000 Euro Kaution
Symbolbild Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Ein verdächtiges Geräusch aus einer Oktoberfest-Toilette brachte einen US-Amerikaner in ernsthafte Schwierigkeiten – und kostete ihn am Ende 30.000 Euro.

Gegen 23 Uhr am Sonntagabend fiel Zivilbeamten in der Käfer-Wiesn-Schänke auf dem Münchner Oktoberfest ein verdächtiges Geräusch auf – es kam aus einer Toilettenkabine. Als der Nutzer der Kabine diese verließ, griffen die Beamten sofort zu: Ein 41-jähriger Verkäufer aus San Diego wurde noch vor Ort festgenommen.

Erhebliche Gegenwehr

Die Festnahme verlief alles andere als reibungslos. Der Mann wehrte sich mit erheblicher Gegenwehr, sodass letztlich fünf Polizisten nötig waren, um ihn unter Kontrolle zu bringen. Der Tourist trug dabei leichte Verletzungen davon, die eingesetzten Beamten blieben unversehrt.

Auf der Wiesnwache wurde gegen ihn Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte erstattet. Aus dem Gewahrsam entlassen wurde er erst, nachdem eine Kaution in Höhe von 30.000 Euro hinterlegt worden war.

Drogenkontrollen Oktoberfest

Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Drogenkontrollen ein, die das diesjährige Oktoberfest begleiten. Bislang wurden auf dem weltgrößten Volksfest mehr als 40 Drogenanzeigen registriert – in rund 90 Prozent der Fälle war Kokain im Spiel.

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KO KOSMO-Redaktion
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