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Tieralarm

Rüssel statt Botox: Wildschweine inspizieren Beauty-Klinik (VIDEO)

Rüssel statt Botox: Wildschweine inspizieren Beauty-Klinik (VIDEO)
FOTO: youtube/ViralBear
2 Min. Lesezeit |

In einer Moskauer Schönheitsklinik kam es zu einem äußerst ungewöhnlichen Besuch: Zwei ausgewachsene Wildschweine spazierten kurzerhand durch die Eingangstür in die Rezeption. Die beiden Mitarbeiterinnen am Empfang, die in diesem Moment auf ihre Mobiltelefone konzentriert waren, bemerkten die tierischen Gäste erst, als diese bereits mitten im Raum standen.

Tierische Inspektion

Der Anblick der plötzlich auftauchenden Wildschweine versetzte die Frauen in Schrecken. Mit angehaltenem Atem beobachteten sie, wie die Tiere ihre Rüssel erst zur einen, dann zur anderen Seite bewegten, eine kurze Erkundungsrunde durch den Empfangsbereich drehten und schließlich wieder den Rückzug antraten.

Nachdem die ungebetenen Besucher die Klinik verlassen hatten, wich die anfängliche Angst der Mitarbeiterinnen allmählich.

Die Anspannung löste sich in befreiendes Gelächter auf, als die beiden Frauen realisierten, wie absonderlich die gerade erlebte Situation gewesen war.

Der Vorfall in Moskau wird von Medien als außergewöhnliches Ereignis eingestuft. Laut übereinstimmenden Berichten wurden die beiden Tiere nach ihrer kurzen Inspektion des Empfangsbereichs vom Personal wieder nach draußen begleitet, ohne dass es zu Schäden kam.

Experten sehen als Hauptursachen für das verstärkte Auftreten von Wildschweinen in Städten die Suche nach leicht zugänglichen Nahrungsquellen wie Müll und Essensreste sowie die zunehmende Ausdehnung urbaner Siedlungsräume in vormals bewaldete Gebiete. Dies führt dazu, dass Wildtiere ihre natürliche Scheu vor Menschen verlieren.

In Österreich bleiben solche Begegnungen selten. Fachleute der Stadt Wien und des Umweltministeriums bestätigen, dass Wildschweine hierzulande weiterhin hauptsächlich im Randbereich von Wäldern oder Grünanlagen gesichtet werden, nicht in dicht besiedelten Stadtgebieten.

Sollte es dennoch zu einer Begegnung kommen, raten Fachleute: Ruhe bewahren, Abstand halten und die Tiere keinesfalls füttern oder in die Enge treiben. Die Tiere suchen in der Regel von selbst das Weite, wenn man ihnen ausreichend Raum lässt.

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KO KOSMO-Redaktion
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