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Gepäckstreit

Streit ums Gepäckfach: Ryanair wirft Steirer-Paar aus dem Flieger

Streit ums Gepäckfach: Ryanair wirft Steirer-Paar aus dem Flieger
Foto: istock
2 Min. Lesezeit |

Ein Streit ums Gepäckfach wurde für ein steirisches Paar teuer – sehr teuer. Was danach folgte, ließ sie stundenlang am Boden.

Was als gewöhnlicher Rückflug von Dublin nach Wien geplant war, endete für ein Paar aus der Steiermark mit einem unfreiwilligen Aufenthalt am Flughafen Dublin. Am 18. Oktober eskalierte an Bord einer Ryanair-Maschine ein Streit um Gepäckverstaumöglichkeiten derart, dass die Polizei einschreiten musste. Der 45-jährige Steirer und seine Partnerin wurden noch vor dem Abflug von Beamten aus dem Flugzeug geleitet.

Die Folge: 950 Euro für neue Tickets und rund zwölf Stunden Wartezeit am Flughafen Dublin.

Widersprüchliche Schilderungen

Die Schilderungen der Ereignisse gehen auseinander. Laut einem Augenzeugen geriet der Steirer wegen des Gepäckfachs in einen Konflikt. Der Betroffene selbst weist den Vorwurf aggressiven Verhaltens zurück: Er habe lediglich seinen Unmut geäußert, nachdem seine Partnerin aufgefordert worden war, ein Gilet in einem bereits überfüllten Gepäckfach zu verstauen.

Der Zwischenfall hatte auch Konsequenzen für die übrigen Passagiere – der Abflug verzögerte sich um zwei Stunden, da das Flugzeug zunächst zum Gate zurückkehren musste. Ryanair ist für seine konsequente Haltung gegenüber störendem Verhalten an Bord bekannt und verfolgt eine strikte Zero-Tolerance-Politik. Rechtliche Schritte plant der Steirer trotz allem nicht.

Ryanairs Vorgehen

Welche Umstände letztlich zur Entscheidung geführt haben, das Paar aus der Maschine zu holen, bleibt unklar. Ryanair ahndet Verstöße gegen die Bordordnung grundsätzlich mit finanziellen Konsequenzen oder Flugverboten.

Ob der Vorfall in diesem Fall außergewöhnlich behandelt wurde oder dem üblichen Vorgehen der Airline entsprach, ist derzeit nicht abschließend zu beurteilen.

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KO KOSMO-Redaktion
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