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Teuerungswelle

Teuerungswelle: Lebensmittelkosten explodieren bis zu +111%!

Teuerungswelle: Lebensmittelkosten explodieren bis zu +111%!
(FOTO: iStock/Igor Vershinsky)
2 Min. Lesezeit |

Im Schatten der fortwährenden Teuerungswelle kämpfen die Österreicher mit ansteigenden Kosten, besonders beim Einkauf grundlegender Lebensmittel.

Trotz einer leichten Preissenkung im Vergleich zum Vorjahr verharren die Kosten auf einem ungewöhnlich hohen Niveau. Dies wird durch eine aktuelle Untersuchung der Arbeiterkammer (AK) in Wien untermauert, die im Juni 2024 durchgeführt wurde.

Etwas Licht am Ende des Tunnels?

Laut des Preismonitors, der Preise in sieben großen Einzelhandelsketten in Wien vergleicht, sind die Preise für die günstigsten Lebensmittel um durchschnittlich 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken. Ein Warenkorb, gefüllt mit den preisgünstigsten Lebensmitteln und einigen Reinigungsprodukten, kostete im Juni 2024 durchschnittlich 72,34 Euro – gegenüber 73,78 Euro im Vorjahr. Zu den konstant bepreisten Produkten in allen untersuchten Märkten gehörten unter anderem Tomaten, Mineralwasser und Vollmilch.

Preisvergleich offenbart Unterschiede

Insbesondere bei den Diskontern fand die AK Wien günstigere Preise, die im Schnitt elf Prozent unter denen der Supermärkte lagen. Eine bemerkenswerte Tatsache, die das Augenmerk auf die Preispolitik der Einzelhändler lenkt.

Die unbequeme Wahrheit hinter der Teuerungswelle

Seit dem Beginn der Preissteigerungen im September 2021 hat sich das Preisniveau für grundlegende Lebensmittel drastisch verändert. Die durchschnittlichen Preisanstiege betragen beeindruckende 41,5 Prozent. Besonders auffällig sind hier die Preisexplosionen bei Grundnahrungsmitteln wie Kartoffeln (+111 Prozent), Penne-Nudeln (+90 Prozent), Mehl (+88 Prozent), passierte Tomaten (+87 Prozent) und Sonnenblumenöl (+86 Prozent).

Auswirkungen auf den Alltag

Diese Preisentwicklungen belasten nicht nur das Budget der Verbraucher erheblich, sondern zwingen viele auch dazu, ihre Kaufentscheidungen neu zu überdenken. Besonders hart treffen die steigenden Kosten Haushalte mit geringerem Einkommen.

Die Untersuchung der AK Wien hebt hervor, wie wichtig ein bewusstes Einkaufsverhalten und ein cleverer Preisvergleich in Zeiten der Teuerung sind.

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KO KOSMO-Redaktion
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