Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Tierquälerei

Zwei Tier-Höllen binnen Tagen – 51 Tiere befreit

Zwei Tier-Höllen binnen Tagen – 51 Tiere befreit
Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Kärnten erlebt innerhalb weniger Tage gleich zwei Fälle von massiver Tierverwahrlosung – mit Zuständen, die selbst erfahrene Einsatzkräfte schockierten.

Im Bezirk Wolfsberg in Kärnten hat ein Polizeieinsatz erschreckende Zustände in einem Wohnhaus ans Licht gebracht. Bereits beim Eintreffen der Beamten war der Geruch unübersehbar – ein beißender Gestank empfing die Einsatzkräfte noch vor der Türschwelle. Ausgelöst wurde der Einsatz durch Hinweise aus der Nachbarschaft.

Was die Polizisten dann im Inneren des Hauses vorfanden, war nach Angaben von ORF Kärnten alarmierend: völlig verwahrloste Räumlichkeiten, in denen mehrere Tiere unter katastrophalen Bedingungen gehalten wurden.

Verwahrloste Tiere

Einige der Tiere befanden sich in einem kritischen gesundheitlichen Zustand. Zu den auffälligsten Fällen zählten Hunde, die bis auf die Knochen abgemagert waren und auf dem Grundstück umherliefen. Auch im Hausinneren bot sich kein besseres Bild: Massive hygienische Mängel prägten die Räume, in denen neben den Hunden auch Katzen untergebracht waren.

Im Keller stieß die Polizei schließlich auf zwölf Reptilien, darunter auch Schlangen. Die beiden Tierhalter verhielten sich den Beamten gegenüber kooperativ, wurden jedoch dennoch angezeigt. Die aufgegriffenen Tiere wurden in der Folge in auf sie spezialisierte Tierheime gebracht.

Zweiter Vorfall

Es ist bereits der zweite Vorfall dieser Art innerhalb weniger Tage in Kärnten. Wie Heute berichtete, wurden aus einem Haus im Bezirk Klagenfurt-Land 39 Rassehunde befreit – Australian Shepherds, die sich ebenfalls in einem extrem verwahrlosten Zustand befanden.

Auch die Züchter dieser Tiere wurden angezeigt.

Die Hunde wurden auf mehrere Tierheime aufgeteilt und dort in Obhut genommen.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen