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Bluttat

20 Messerstiche: Syrer tötet Ehefrau – Kinder im Haus

20 Messerstiche: Syrer tötet Ehefrau – Kinder im Haus
(Foto: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Nach einem tödlichen Messerangriff auf seine Ehefrau kämpft auch der mutmaßliche Täter um sein Leben. Die drei Kinder des Paares waren in der Wohnung, als die Polizei eintraf.

In Espelkamp, einer Stadt in Nordrhein-Westfalen, rief ein 44-jähriger Familienvater am Morgen selbst bei der Polizei an und gab zu, seine Ehefrau getötet zu haben. Die tödliche Attacke ereignete sich nach Ermittlungserkenntnissen zwischen 5 und 6 Uhr in der gemeinsamen Wohnung am Graudenzer Weg. Laut BILD-Recherchen stach der Mann etwa 20 Mal mit einem Messer auf seine 43-jährige Frau ein.

Als Einsatzkräfte am Tatort eintrafen, fanden sie neben dem Opfer auch den schwer verletzten Ehemann vor, der sich nach der Tat offenbar selbst mit dem Tatmesser verletzt hatte. Die Frau erlag ihren zahlreichen Stichwunden.

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Kritischer Zustand

Der unter dringendem Tatverdacht stehende Zead O. wurde festgenommen und umgehend in ein Krankenhaus gebracht, wo er notoperiert werden musste. Sein Zustand ist kritisch, weshalb eine Vernehmung bislang nicht möglich war. Die Ermittler bestätigten, dass der Tatverdächtige syrischer Staatsbürger ist.

Die Beweggründe für die Gewalttat sind derzeit noch ungeklärt. Laut aktueller Polizeimeldungen liegen bisher keine Hinweise auf eine Vorgeschichte häuslicher Gewalt in der betroffenen Familie vor. Die Ermittler schließen ein sogenanntes „Beziehungstat“-Motiv jedoch nicht aus und prüfen familiäre Hintergründe weiterhin intensiv.

Betroffene Kinder

Besonders erschütternd ist die Situation der drei Kinder des Paares im Alter von 9 bis 16 Jahren. Sie befanden sich zum Zeitpunkt des Polizeieinsatzes in der Wohnung. Ob sie die Gewalttat miterleben mussten, ist gegenwärtig nicht bekannt.

Die Kinder wurden inzwischen vom Jugendamt betreut. Forensiker in Schutzkleidung sicherten am Tatort umfangreiche Spuren.

Eine Mordkommission mit dem Namen „Grau“ hat den Fall übernommen.

Wie bekannt wurde, hatte die Familie ursprünglich geplant, am Karsamstag gemeinsam mit den drei Kindern einen Urlaub in Holland anzutreten.

Zum Vergleich: In Österreich wurden im Jahr 2024 bereits 14 Fälle von Femiziden polizeilich erfasst. Laut Kriminalstatistik geschehen die meisten dieser Taten im familiären Umfeld und in zwei Dritteln der Fälle spielt Migrationshintergrund eine Rolle.

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KO KOSMO-Redaktion
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