Auf der Suche nach Familiengeschichte wurde ein Ahnenforscher zum Unfallopfer. Ein Grabstein in Niederösterreich brachte den 53-Jährigen ins Krankenhaus.
Ein 53-jähriger Ahnenforscher aus Frankfurt am Main wurde am Donnerstag auf dem Friedhof in Oberhautzental von einem umkippenden Grabstein verletzt. Der Vorfall ereignete sich in der Marktgemeinde Sierndorf im niederösterreichischen Bezirk Korneuburg. Der Deutsche geriet in die missliche Lage, als seine gleichaltrige Ehefrau ein Foto eines Grabsteins anfertigen wollte.
📍 Ort des Geschehens
Unglücklicher Zwischenfall
Da das Grabmal von Pflanzen überwuchert war, bat sie ihren Mann laut Polizeibericht, diese zu beseitigen. Als sich der 53-Jährige am Stein festhielt, kippte dieser nach vorne und klemmte den Mann ein. Der Unfall ereignete sich am 7. August 2025 gegen Mittag, als das Ehepaar genealogische Recherchen an einem verwachsenen Grab durchführte.
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Rettungseinsatz
Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Oberhautzental und Sierndorf befreiten den Verletzten. Nach der Erstversorgung durch das Rote Kreuz Stockerau wurde der Ahnenforscher mit dem Rettungshubschrauber „Christophorus 9“ ins Universitätsklinikum St. Pölten transportiert, wie die Polizei mitteilte. Die Behörden berichteten von Verletzungen unbestimmten Grades.