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Sicherheitsupdate

Finanz-Login wird strenger: Ohne Zwei-Faktor kein Zugang mehr

Finanz-Login wird strenger: Ohne Zwei-Faktor kein Zugang mehr
FOTO: X/@sn_aktuell
2 Min. Lesezeit |

Digitale Sicherheit wird Pflicht: Ab Oktober benötigt jeder FinanzOnline-Nutzer die 2-Faktor-Authentifizierung. Die ID Austria etabliert sich dabei als bevorzugte Lösung.

Ab dem 1. Oktober 2025 wird FinanzOnline nur noch mit 2-Faktor-Authentifizierung zugänglich sein. Diese Sicherheitsmaßnahme dient dem Schutz sensibler Nutzerdaten und entspricht den aktuellen EU-Vorgaben zur Stärkung der digitalen Sicherheit. Finanzminister Markus Marterbauer unterstreicht die Bedeutung: „Mit der 2-Faktor-Authentifizierung sorgen wir für eine deutlich verbesserte Prävention zur Sicherheit für hochsensible Daten und setzen die Vorgaben der EU um.“

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Die ID Austria stellt dabei die effizienteste Anmeldemethode dar und gilt als besonders sicheres Verfahren mit europaweiter Gültigkeit. Bereits 36 Prozent aller FinanzOnline-Zugriffe erfolgen über diese digitale Identität, die auch bei älteren Nutzern auf positive Resonanz stößt. Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl vergleicht die Neuerung mit bekannten Standards: „Ab 1. Oktober erhöhen wir die Sicherheit von FinanzOnline mit der verpflichtenden 2-Faktor-Authentifizierung – ähnlich wie man es bereits vom Online-Banking kennt.“

Alternative Zugangswege

Für Personen ohne Smartphone existieren alternative Zugangsmöglichkeiten mittels Authenticator-Apps oder Einmalcodes. Zudem bleibt die Option bestehen, Arbeitnehmerveranlagungen in Papierform bei den Finanzämtern einzureichen, was die Wahlfreiheit der Bürger gewährleistet. Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll zeigt sich erfreut: „Wir freuen uns, dass mit der ID Austria eine moderne und sichere Möglichkeit zur Anmeldung bei FinanzOnline zur Anwendung kommt.“

Die ID Austria fungiert dabei nicht nur als Zugangsschlüssel für FinanzOnline, sondern kann auch für zahlreiche weitere Verwaltungsdienste genutzt werden, was ihre Bedeutung als zentrale digitale Identität für Österreicherinnen und Österreicher unterstreicht.

Wachsende Verbreitung

Die von Digitalisierungsstaatssekretär Pröll ins Leben gerufene ID Austria Servicetour verzeichnete während ihrer Österreich-Rundreise im Sommer über 100.000 Neuanmeldungen. Mittlerweile nutzen 4,1 Millionen Österreicherinnen und Österreicher die App im täglichen Leben. Ab Mitte Oktober 2025 wird das Netzwerk der Registrierungsgemeinden um 450 Standorte erweitert, wodurch mehr als 50 Prozent aller österreichischen Gemeinden die ID Austria ausstellen können werden.

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KO KOSMO-Redaktion
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