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scharfe Kritik

Rada Manojlović sorgt mit neuem „Wien-Song“ für Shitstorm

Rada Manojlović sorgt mit neuem „Wien-Song“ für Shitstorm
FOTO: iStock, zVg.
3 Min. Lesezeit |

Die Sängerin Rada Manojlovic sorgt mit ihrem neuen Song „Auf dem Weg nach Wien“ für unerwartete Aufregung in sozialen Medien. Seit der Veröffentlichung vor drei Tagen hat das Musikvideo bereits fast zwei Millionen YouTube-Aufrufe erreicht – doch statt über den musikalischen Erfolg wird über einzelne Textzeilen diskutiert.

Besonders die Passage „Jeder Bruder ist lieb, egal welcher Religion er angehört, du fragst woher ich komme, made in Yugoslavia“ erhitzt auf der Plattform X die Gemüter. Einige Nutzer warfen der Sängerin daraufhin vor, keine „echte Serbin“ zu sein – eine Kritik, die Manojlovic nicht unbeantwortet ließ.

„Bitte vermischt nicht Politik mit einfachen Reimen, die für ein bestimmtes Publikum gedacht sind“, konterte die Künstlerin. Der Song sei für Jugendliche und jene Fans geschrieben, „die fünfmal pro Abend Brenas ‚Jugoslovenka‘ verlangen“. Mit deutlichen Worten bat sie: „Lasst mich mit diesem dummen Gerede in Ruhe.“

Scharfe Kritik

Auf die Kritik, ihr neuer Song sei „bäuerlich“, antwortete die Sängerin unbeeindruckt: „Wer hat gesagt, dass er das nicht ist?“ Auch dem Vorwurf, der neue Hit könne nicht mit ihrem früheren Erfolg „Marakana“ (Belgrader Stadion) mithalten, begegnete sie gelassen: „Was sollen wir machen, das Angebot ist dünn geworden, und wir sind so viele wie Ameisen.“

Zu weiteren Einwänden bezüglich des Songtexts erklärte Rada, sie arbeite auf Basis dessen, was ihrer Meinung nach beim Publikum ankommt. „Nein, am besten investiere ich zehntausende Euro in etwas, was nur ich hören werde“, kommentierte sie sarkastisch. „Ich singe ja nicht für mich selbst in meinen vier Wänden, sondern für das Publikum. Ich habe mein letztes Album für meine Seele aufgenommen, und wir sehen ja, wie das gelaufen ist.“

Ironische Reaktion

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Den Höhepunkt der Debatte markierte Manojlovic mit einer ironischen Bemerkung: „So wie wir angefangen haben, erwarte ich, dass die österreichischen Behörden die Zeile ‚Das ist Bec, nicht Vienna‘ sehr ernst nehmen, im Sinne eines Marsches, eines Ansturms auf Wien, um internationale Komplikationen zu verursachen. Mit mir an der Spitze natürlich.“ Ich bin genau die Richtige für politische Bewegungen und Ideologien.“

Schließlich versuchte die Sängerin, die Wogen zu glätten: „Der Song ist wirklich so leicht, entspannt, fröhlich und spritzig, dass er auf keinen Fall eine solche Kontroverse mit politischer Konnotation hätte auslösen sollen. Es tut mir leid, wenn sich jemand aufgeregt hat, aber oh mein Gott, das wäre mir nie in den Sinn gekommen.“ Sie betonte, das Lied sei „witzig, sympathisch, für Clubs“ gedacht und habe „absolut keine andere Konnotation oder Absicht, außer dass wir bei den Auftritten eine gute Zeit haben“.

Mit einem versöhnlichen „Lasst uns einfach Frieden schließen, ich kann nicht mehr mit euch streiten und will es auch nicht“ beendete Manojlovic die Diskussion – während ihr Song weiterhin die Klickzahlen in die Höhe treibt.

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KO KOSMO-Redaktion
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