Am 2. November markiert Österreich den Equal Pay Day. Ein landesweites Bündnis richtet klare Forderungen an Wirtschaft und Politik: Die Gehälter müssen transparenter werden. Die Einkommensschere zwischen den Geschlechtern klafft in kaum einem anderen EU-Staat so weit auseinander wie hierzulande.
Konkret verdienen Frauen pro Arbeitsstunde durchschnittlich 18,3 Prozent weniger als ihre männliche Kollegen. Nur Lettland weist mit 19 Prozent eine noch größere Lohnungleichheit auf.
⇢ Neues Gesetz verpflichtet Firmen zur Offenlegung aller Gehälter!
Transparenz gefordert
Der Kampf gegen diese Diskriminierung gestaltet sich schwierig, da viele Betroffene keine Einblicke in die Gehaltsstrukturen haben. Mehr Offenheit bei den Löhnen soll dieses Problem künftig lösen.