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Sicherheitsvorfall

Passagier erleidet Verbrennungen: 150 Reisende nach Akku-Explosion evakuiert

Passagier erleidet Verbrennungen: 150 Reisende nach Akku-Explosion evakuiert
Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

In der Qantas Business Lounge am Flughafen Melbourne kam es zu einem gefährlichen Zwischenfall, als eine Powerbank in der Hosentasche eines Passagiers explodierte. Der Vorfall führte zur Verletzung des Mannes und machte die Evakuierung von etwa 150 Fluggästen erforderlich. Zeugen vor Ort berichteten von plötzlichen Schreien und einem Explosionsgeräusch.

„Seine Jacke fing Feuer. Sie haben uns evakuiert, weil Rauch und Gestank so stark waren – ich hoffe nur, dass es dem Mann gut geht“, sagte ein Reisender gegenüber dem Sydney Morning Herald. Das Personal der Lounge sowie ein weiterer Passagier handelten umgehend, brachten den Verletzten unter eine Dusche und koordinierten die Räumung des Bereichs.

Der ungefähr 50 Jahre alte Mann erlitt Verbrennungen an Beinen und Fingern. Nach Angaben der Rettungskräfte wurde er in ein Krankenhaus eingeliefert, sein Zustand wird als stabil beschrieben.

Sicherheitsmaßnahmen verschärft

Die Fluggesellschaft Qantas teilte mit, dass die Lounge aus Sicherheitsgründen vorübergehend geschlossen und später wieder für den Betrieb freigegeben wurde. Das Unternehmen überprüft nun seine Vorschriften zum Umgang mit tragbaren Ladegeräten.

Auch andere Fluglinien wie Virgin Australia haben nach ähnlichen Vorfällen ihre Sicherheitsbestimmungen verschärft. In der Luftfahrtbranche werden Lithium-Akkus zunehmend als Sicherheitsrisiko eingestuft: Erst im Juli dieses Jahres brach auf einem Virgin-Flug von Sydney nach Hobart ein Feuer in einem Gepäckfach aus, und im Jänner wurden in Südkorea 27 Personen verletzt, als eine Powerbank in einem Flugzeug Feuer fing.

In der Luftfahrtbranche werden Lithium-Akkus zunehmend als Sicherheitsrisiko eingestuft.

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KO KOSMO-Redaktion
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