Glatteis und Schnee fordern ihren Tribut: In drei Bundesländern krachte es auf den Straßen. Eingeklemmte Personen, Totalschäden und stundenlange Sperren sind die Bilanz.
Winterliche Straßenverhältnisse haben in mehreren Bundesländern zu folgenschweren Verkehrsunfällen geführt. Die gefährlichen Fahrbedingungen unterstreichen die Notwendigkeit erhöhter Aufmerksamkeit im Straßenverkehr.
In Zirl in Tirol krachten auf der Seefelder Straße (B177) heute in den Morgenstunden zwei Lastwagen ineinander. In den Unfall war auch ein Kleintransporter verwickelt. Beide Lkw-Lenker erlitten Verletzungen. Die Verkehrsverbindung musste für mehrere Stunden komplett gesperrt werden.
Ein weiterer Lkw-Unfall ereignete sich in der Steiermark. Auf der A2 zwischen Modriach und dem Packsattel kollidierten ebenfalls zwei Lastkraftwagen. Die Autobahn blieb längere Zeit blockiert, glücklicherweise gab es bei diesem Zwischenfall keine Verletzten. Drei Feuerwehreinheiten rückten an, um die Fahrbahn zu säubern, ausgelaufenen Kraftstoff abzupumpen und den beschädigten Tank provisorisch zu reparieren.
Dramatischer Frontalzusammenstoß
Bereits am Vortag kam es in Au im Bregenzerwald in Vorarlberg zu einem schweren Verkehrsunfall. Zwei Frauen wurden in ihren Fahrzeugen eingeklemmt, nachdem eine Fahrerin auf der winterglatten Straße die Kontrolle verloren hatte und auf die Gegenfahrbahn geraten war. Dort prallte sie frontal mit einem entgegenkommenden Wagen zusammen. Nach der Erstversorgung durch zwei Notarztteams wurden beide Unfallopfer mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Krankenhaus transportiert. Die beteiligten Fahrzeuge erlitten Totalschaden.
Diese Unfallserie zeigt deutlich die Gefahren, die mit winterlichen Straßenverhältnissen verbunden sind.
Für Verkehrsteilnehmer ist es in dieser Jahreszeit besonders wichtig, vorsichtig zu fahren und sich vorab über die aktuellen Straßenbedingungen zu informieren.