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Digitalisierung

Innsbruck testet am Flughafen neues Kontrollsystem

Innsbruck testet am Flughafen neues Kontrollsystem
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Am Flughafen Innsbruck hat die Testphase des neuen Entry/Exit-Systems begonnen. Das digitale Verfahren, das seit 19. November auch offiziell in Innsbruck implementiert ist, ersetzt die herkömmlichen Passstempel durch biometrische Erfassung. Die Testphase soll wertvolle Erkenntnisse auf operativer und technischer Ebene liefern.

Da die Kontrollen für Reisende aus Nicht-Schengen-Staaten künftig mehr Zeit in Anspruch nehmen, werden zusätzliche Kontrollpunkte eingerichtet. Flughafendirektor Marco Pernetta sieht darin eine erhebliche Herausforderung für den Winterbetrieb, zeigt sich jedoch optimistisch: „Wir sind zuversichtlich, dass sich das System nach der Startphase gut einspielen wird“. Die Kooperation mit den zuständigen Behörden verlaufe reibungslos, ergänzte der Geschäftsführer.

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Biometrische Erfassung

Der Innsbrucker Flughafen startete am Freitag mit der Erprobungsphase des Entry/Exit-Systems, kurz EES. Diese Technologie digitalisiert künftig sämtliche Ein- und Ausreisevorgänge an den Außengrenzen des Schengen-Raums und speichert anstelle von Stempeln biometrische Daten wie Fingerabdrücke und Gesichtsaufnahmen.

Britische Wintergäste

Nach Wien und Salzburg ist Innsbruck der drittgrößte Verkehrsflughafen Österreichs. Für den Tiroler Flughafen hat die EES-Einführung besondere Relevanz, da ein signifikanter Teil der Passagiere aus Großbritannien zum Winterurlaub anreist, wie Flughafenchef Marco Pernetta betont. Das neue Kontrollsystem betrifft ausschließlich Drittstaatsangehörige mit Kurzaufenthalten bis zu 90 Tagen im Schengen-Gebiet.

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Die vollständige Implementierung des EES an allen EU-Flughäfen soll bis zum 9. April 2026 abgeschlossen sein.

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KO KOSMO-Redaktion
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