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Zwischenfall

Tunnel-Chaos: Sprengung schleudert 30-Zentimeter-Brocken auf Autos

Tunnel-Chaos: Sprengung schleudert 30-Zentimeter-Brocken auf Autos
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Sprengung außer Kontrolle: Trotz Schutzmatten schleuderten Gesteinsbrocken auf die L190 und trafen mehrere Autos. Die Polizei spricht von enormem Glück.

Bei einer Sprengung im Zuge der Bauarbeiten am Stadttunnel Feldkirch wurden am Freitagvormittag mehrere Steine auf die L190 geschleudert. Mindestens fünf Fahrzeuge erlitten dabei Beschädigungen. Die Polizei betont, es sei reines Glück gewesen, dass bei dem Vorfall niemand verletzt wurde.

Der Zwischenfall ereignete sich gegen 10.45 Uhr, als eine Baufirma Sprengarbeiten im Baustellenbereich des Feldkircher Stadttunnels durchführte. Obwohl spezielle Sprengmatten zum Schutz eingesetzt wurden, konnten diese nicht verhindern, dass Gesteinsbrocken mit einer Größe von bis zu 30 Zentimetern auf die nahegelegene Landesstraße katapultiert wurden.

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Fahrzeugschäden ohne Verletzte

Nach Angaben der Exekutive wurden durch den Steinschlag mindestens fünf Autos beschädigt. Die Fahrzeuglenker hatten enormes Glück – es kam weder zu Verletzungen noch zu Folgeunfällen. Die Behörden rufen weitere mögliche Geschädigte auf, sich bei der Polizeiinspektion Frastanz unter der Telefonnummer +43 (0) 59 133 8156 zu melden. Der Vorfall wird an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet.

Mangelhafte Absicherung

Als die Polizeikräfte am Unfallort eintrafen, hatten Mitarbeiter der Baufirma die herabgefallenen Steine bereits von der Fahrbahn beseitigt. Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass zwei Bauarbeiter zwar die Gemeindestraße „Felsenau“ von Frastanz in Richtung Göfis Stein vom Bauhof Felsenau bis zur ersten Auf- bzw. Abfahrt der L190 abgesperrt hatten, die Landesstraße selbst jedoch nicht gesichert worden war.

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KO KOSMO-Redaktion
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