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Stadtentwicklung

Koralmbahn: Stadt Klagenfurt vor Mega-Umbruch – 8 Tage bis zum Start

Koralmbahn: Stadt Klagenfurt vor Mega-Umbruch – 8 Tage bis zum Start
Foto: iStock
3 Min. Lesezeit |

Mit der Koralmbahn rücken Klagenfurt und Graz näher zusammen. Stadtplaner, Universität und Bahn schmieden bereits Pläne für die Zukunft der Kärntner Landeshauptstadt.

In acht Tagen nimmt die Koralmbahn ihren Personenverkehr zwischen Klagenfurt und Graz auf. Am Dienstag trafen sich Vertreter der ÖBB, der Stadtpolitik, des Stadtmarketings und der Alpen-Adria-Universität in der Hafenstadt „Urban Area“, um die anstehenden Herausforderungen und erforderlichen Maßnahmen für Klagenfurt zu erörtern.

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Die Gesprächsrunde konzentrierte sich auf zentrale Themen wie die Optimierung der Busanbindungen, den Ausbau der Infrastruktur, bezahlbaren Wohnraum für Studierende, die Erweiterung des akademischen Angebots sowie neue Kultur- und Sportveranstaltungen. Die Leiterin des Stadtmarketings, Inga Horny, unterstrich die Dringlichkeit eines durchdachten Stadtentwicklungskonzepts für das Bahnhofsareal: „Wir brauchen dort ein Hotel, wir brauchen dort Infrastruktur, wir brauchen dort nicht diesen überdimensional großen Busparkplatz.“ Also es gibt dort auch noch Raumpotenzial, es werden jetzt auch Immobilien verkauft. Also dort wäre ein Stadtentwicklungskonzept mit den Anrainern zu erarbeiten.

Städtische Entwicklungschancen

Vizebürgermeister Ronald Rabitsch (SPÖ) thematisierte die Neugestaltung der Bahnhofstraße nach einem zeitgemäßen Konzept. Er sieht besonderes Potenzial in der Ansiedlung weiterer Grazer Unternehmen: „Wenn ich in so kurzer Zeit von Graz in Klagenfurt bin, dann kann ich meine Firma da weiterentwickeln und mich da ausbreiten und habe eine Möglichkeit Arbeitsplätze zu schaffen.“ Wir haben gewidmete Flächen für Gewerbe und Industrie, wo wir wirklich Möglichkeiten haben, um Arbeitsplätze zu schaffen und die dann mit Wohnen und so weiter zu komplementieren. Also da ist eine Riesenchance.

Ada Pellert, Rektorin der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, betonte die Aufwertung des Hochschulstandorts durch die verbesserte Bahnverbindung. Die optimierte Zuganbindung könnte zusätzliche Studierende aus den Nachbarländern anziehen: „Also wir haben zum Beispiel jetzt ein Kombinationsstudium, damit du jedes Studium mit einem anderen koppeln kannst. Das kann man sonst nirgends in Österreich. So kann man das ganze Angebot irgendwie ausnutzen von vier Fakultäten. Also damit werden wir auch in die Bewerbung gehen im steirischen Raum.“

Verkehrsnetz optimieren

Reinhard Wallner, Regionalmanager des ÖBB-Personenverkehrs, hob die Bedeutung eines gut abgestimmten öffentlichen Verkehrsnetzes hervor: „Klagenfurt hat das dichteste S-Bahn-Streckennetz in Kärnten. Sie haben in alle Himmelsrichtungen Haltepunkte in der S-Bahn. Das heißt, Sie können sich innerhalb der Stadt Klagenfurt – auch in Ergänzung zum KMG-Angebot – entsprechend mit der S-Bahn bewegen. Und das zum Teil in einem Taktsystem, wo wir von 15 Minuten reden, unter Tags. Also das ist durchaus attraktiv.“ Zudem plädierte er für erweiterte Busverbindungen vor 6.30 und nach 22.00 Uhr, um Schichtarbeitern den Arbeitsweg zu erleichtern.

Also da ist eine Riesenchance.

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KO KOSMO-Redaktion
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