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Jobabbau

KTM-Schock: 500 Jobs fallen Rotstift zum Opfer

KTM-Schock: 500 Jobs fallen Rotstift zum Opfer
(FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Drastischer Schnitt bei KTM: Der Motorradhersteller streicht 500 Stellen im Rahmen einer globalen Neuausrichtung. Besonders betroffen sind Angestellte und mittleres Management.

Der Mutterkonzern Bajaj Mobility, früher als Pierer Mobility bekannt, kündigte am Dienstagabend eine umfassende globale Neuausrichtung an. Diese Maßnahmen treffen unter anderem den Motorradhersteller KTM mit Hauptsitz in Mattighofen im Bezirk Braunau. Etwa 500 Mitarbeiter werden ihre Stellen verlieren, wobei die Kürzungen vorwiegend Angestelltenpositionen und das mittlere Management betreffen.

Als strategisches Ziel nennt das Unternehmen die langfristige Verbesserung seiner Marktposition. Dies soll durch reduzierte Fixkosten und verschlankte Organisationsstrukturen erreicht werden. Zusätzlich plant Bajaj, das Produkt- und Projektportfolio zu fokussieren sowie das internationale Standort- und Führungsnetzwerk zu optimieren.

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Politische Reaktion

Die angekündigten Sparmaßnahmen haben Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner (ÖVP) auf den Plan gerufen. „Für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist dies eine sehr schmerzliche Nachricht,“ erklärte er. Achleitner äußerte die Hoffnung, dass der aktuelle Fachkräftemangel den Betroffenen den Wechsel in neue Beschäftigungsverhältnisse erleichtern werde.

Er verwies auf konkrete Zahlen: Allein im IT-Sektor Oberösterreichs seien derzeit 604 Fachkräfte gesucht. Ende Dezember verzeichnete das Bundesland insgesamt 16.968 offene Stellen, davon 2.520 im Innviertel, das die Bezirke Braunau, Ried und Schärding umfasst.

Achleitner betonte, es sei entscheidend, „dass sie nicht allein gelassen werden, sondern rasch wieder eine Perspektive bekommen“.

Der Landesrat verwies auf eine bestehende Arbeitsstiftung, die gemeinsam vom Land und dem Arbeitsmarktservice finanziert wird und über mehr als 300 verfügbare Plätze verfügt.

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KO KOSMO-Redaktion
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