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Mautpflicht

Letzte rote Vignette: Strafen bis 200 Euro drohen ohne gültiges Pickerl

Letzte rote Vignette: Strafen bis 200 Euro drohen ohne gültiges Pickerl
(istockphoto: autobahn vignette österreich)
3 Min. Lesezeit |

Die feuerrote Vignette markiert das Ende einer Ära auf Österreichs Straßen. Mit dem Jahrgang 2026 verschwindet das Klebepickerl endgültig von den Windschutzscheiben.

Autofahrer sollten die Anschaffung einer Vignette für 2026 nicht auf die lange Bank schieben. Die Pflicht zur Mautentrichtung auf österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen gilt für Pkw, Motorräder sowie leichte Wohnmobile. Bei Kontrollen ohne gültiges Pickerl werden Ersatzmautzahlungen von 200 Euro für Pkw und Wohnmobile beziehungsweise 100 Euro für Motorräder fällig. Die feuerrote Jahresvignette 2026 behält ihre Gültigkeit bis Ende Jänner 2027.

Der ARBÖ wies am Sonntag auf einen praktischen Vorteil beim Erwerb der digitalen Vignette in den niederösterreichischen Prüfzentren hin: „Wer die digitale Jahresvignette direkt in einem der niederösterreichischen ARBÖ-Prüfzentren kauft, hat den Vorteil, dass diese sofort gültig ist. Die 18-tägige Frist, die beim Online-Kauf über den ASFINAG-Webshop gilt, entfällt.“ Das ist praktisch, wenn man die Vignette gleich nach dem Kauf braucht.“ Die elektronische Version bietet zusätzliche Vorteile gegenüber der klassischen Klebevariante: Das Anbringen und spätere Entfernen entfällt, bei Scheibenbruch ist keine Ersatzvignette erforderlich, und Besitzer mit Wechselkennzeichen müssen nur einmal zahlen, da die Berechtigung ans Kennzeichen gekoppelt ist.

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Korrekte Anbringung

Die neue Klebevignette in Feuerrot muss für 2026 gut sichtbar am linken Rand der Windschutzscheibe oder hinter dem Rückspiegel platziert werden – nicht im Bereich des Tönungsrands. Abgelaufene Vignetten sollten entfernt werden. Der Kaufbeleg ist unbedingt aufzubewahren, da er bei Totalschaden oder Scheibenbruch als Nachweis für eine Ersatzvignette dient.

Mit dem Jahrgang 2026 endet die Ära der aufklebbaren Vignette in Österreich – die analoge Version wird zum letzten Mal ausgegeben.

Preise 2026

Die Preise für 2026 gestalten sich wie folgt: Für Pkw und andere zweispurige Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen kostet die 10-Tages-Vignette 12,80 Euro, die 2-Monats-Variante 32,00 Euro und die Jahresvignette 106,80 Euro. Bei Motorrädern liegen die Preise bei 5,10 Euro für zehn Tage, 12,80 Euro für zwei Monate und 42,70 Euro für ein Jahr. Tagesvignetten, die für Pkw 9,60 Euro und für Motorräder 3,80 Euro kosten, sind in ARBÖ-Prüfzentren erhältlich und werden 2026 ausschließlich digital angeboten.

Die Mautpflicht auf österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen wurde am 1. Jänner 1997 eingeführt. Interessanterweise war bereits die allererste Autobahnvignette wie die aktuelle 2026er-Version in Rot gehalten.

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Für die Jahresvignette mussten Verkehrsteilnehmer damals umgerechnet knapp 40 Euro bezahlen.

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KO KOSMO-Redaktion
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