Nach der Brandkatastrophe mit 40 Toten zeigt Crans-Montana Solidarität. Die Schweizer Gemeinde stellt eine Million Franken für die traumatisierten Opferfamilien bereit.
Nach der verheerenden Brandkatastrophe in der Silvesternacht stellt die Schweizer Gemeinde Crans-Montana im Kanton Wallis eine Million Schweizer Franken für die Betroffenen bereit. Das Unglück in der Bar „Le Constellation“ forderte 40 Menschenleben, darunter 20 Jugendliche. Zudem wurden 155 Personen verletzt, viele davon erlitten schwere Verbrennungen.
Die Brandursache liegt laut Ermittlern vermutlich in Feuerwerksfontänen, die an Flaschen befestigt waren und zu nah an die mit Schaumstoff isolierte Decke gehalten wurden. Die französischen Barbetreiber müssen sich nun wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung, Körperverletzung und Brandstiftung verantworten. Seit vergangener Woche stehen auch zwei Sicherheitsverantwortliche der Gemeinde im Fokus der Ermittlungen und sollen in Kürze befragt werden.
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Finanzielle Hilfe
Gemeindepräsident Nicolas Feraud erklärte heute: „Wir sind uns bewusst, dass Geld keine Wunden heilen kann, aber wir hoffen, den von dieser Tragödie betroffenen Familien helfen und die Solidarität der Gemeinde Crans-Montana zum Ausdruck bringen zu können.“ Der Gemeinderat gab nach einer Sitzung bekannt, dass die Summe von einer Million Schweizer Franken (umgerechnet 1,08 Millionen Euro) an eine derzeit vom Kanton Wallis gegründete Stiftung zur Unterstützung der Opfer überwiesen wird.