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Suchtgefahr

Suchtfalle Social Media: AK will härteren Schutz für Kinder!

Suchtfalle Social Media: AK will härteren Schutz für Kinder!
(Symbolbild FOTO: iStock)
1 Min. Lesezeit |

Die Arbeiterkammer (AK) hat am internationalen Safer Internet Day beunruhigende Erkenntnisse über Social-Media-Plattformen vorgestellt. Das Institut für Höhere Studien (IHS) bewertete im Auftrag der AK mit einem wissenschaftlichen Ampelsystem das Suchtpotenzial von Instagram und TikTok. Die Ergebnisse sind besorgniserregend: Von 55 untersuchten Designelementen wurden bei TikTok 44 und bei Instagram 40 mit „rot“ eingestuft. Zu diesen problematischen Funktionen zählen unter anderem automatisch startende Videos und ein scheinbar endloser Content-Feed.

Suchtfördernde Mechanismen

Gabriele Zgubic, Leiterin des AK-Konsumentenschutzes, betonte: „Social Media ist so gestaltet, dass selbst Erwachsene ihre Nutzung kaum kontrollieren können.“ Ihre Kollegin Louise Beltzung ergänzte, dass Mechanismen wie endloses Scrollen, automatische Wiedergabe, Push-Benachrichtigungen und tägliche Nutzungsanreize gezielt eingesetzt werden. Die Studien bestätigen wissenschaftlich, was viele bereits vermuten: Die Plattformen nutzen psychologische Strategien, um Nutzerinnen und Nutzer möglichst lange an die Apps zu binden.

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Angesichts dieser Erkenntnisse fordert die Arbeiterkammer verstärkte Schutzmaßnahmen gegen suchtfördernde App-Designs, insbesondere zum Schutz von Kindern und Jugendlichen.

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KO KOSMO-Redaktion
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