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Preisanstieg

Tankstellen-Abzocke? ÖAMTC entlarvt Sprit-Preisrätsel

Tankstellen-Abzocke? ÖAMTC entlarvt Sprit-Preisrätsel
FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Trotz sinkender Rohölpreise zahlen Autofahrer an der Zapfsäule kaum weniger. Der ÖAMTC sieht darin ein Muster und fordert mehr Transparenz bei der Preisgestaltung.

Die Spritpreise sanken im Jänner 2026 im Monatsdurchschnitt zwar leicht um 1,9 Cent bei Diesel und 1,7 Cent bei Super gegenüber dem Vormonat, doch Ende Jänner zogen die Preise wieder an. Der ÖAMTC kritisiert, dass für diese jüngsten Preissteigerungen keine nachvollziehbaren Gründe erkennbar sind. Besonders auffällig: Während steigende Rohölpreise nahezu umgehend zu höheren Preisen an den Zapfsäulen führen, wirken sich sinkende Rohölpreise deutlich verzögert und abgeschwächt auf die Kraftstoffkosten aus.

Die Diskrepanz zwischen Rohöl- und Tankstellenpreisen bleibt weiterhin beträchtlich. Obwohl die Rohölpreise im Vergleich zum Jänner 2025 um mehr als 30 Prozent gefallen sind, zahlten Autofahrer im Jänner 2026 mit durchschnittlich 1,488 Euro pro Liter Diesel und 1,455 Euro für den Liter Super lediglich rund acht Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Selbst nach Abzug von Steuern und Abgaben, die mehr als die Hälfte des Preises ausmachen, sanken die Nettopreise nur um etwa 13 Prozent. Der Automobilclub sieht daher noch erheblichen Spielraum für Preissenkungen.

Preistransparenz gefordert

Der ÖAMTC betont die Wichtigkeit der kürzlich initiierten Sonderprüfung mit den Mitgliedern der Preiskommission, um mehr Transparenz bei der Preisgestaltung zu erreichen. Regionale Preisunterschiede sind dabei besonders auffällig: In den westlichen Bundesländern, die während der Wintermonate und Semesterferien beliebte Urlaubsziele sind, liegen die Kraftstoffpreise meist am höchsten.

Regionale Unterschiede

Tirol führt diese Statistik an, gefolgt von Salzburg, das preislich mittlerweile sogar Vorarlberg überholt hat. Reisenden, die vom Osten in den Westen fahren, wird daher empfohlen, bereits bei Fahrtantritt zu tanken.

Aber auch in den preislich günstigeren Bundesländern wie Kärnten, der Steiermark oder Oberösterreich lohnt sich ein Preisvergleich vor dem Tanken.

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KO KOSMO-Redaktion
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