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Comeback-Rätsel um Dominic Thiem – Was plant der Ex-Tennisstar?

Comeback-Rätsel um Dominic Thiem – Was plant der Ex-Tennisstar?
FOTO: EPA/PETER SCHNEIDER
3 Min. Lesezeit |

Dominic Thiem meldet sich zurück – und lässt die Tenniswelt rätseln. Am Montag lüftet er das Geheimnis um seinen nächsten Schritt.

Dominic Thiem sorgt für Gesprächsstoff. Der ehemalige Weltranglistendritte hat seine Rückkehr in den Tenniszirkus angekündigt – und seither brodelt die Gerüchteküche. Was genau er plant, will der Niederösterreicher am Montag bekanntgeben.

Klar ist bereits jetzt: Mit dem Sport, der ihn groß gemacht hat, ist er noch lange nicht fertig. „Nach unglaublichen 14 Jahren auf der ATP-Tour geht meine Reise auf einem neuen und spannenden Weg weiter. Ich freue mich darauf, mein Wissen und meine Erfahrungen in dem Sport, den ich am meisten liebe, weiterzugeben“, schreibt der US-Open-Champion von 2020 auf Instagram.

Eine Rückkehr als aktiver Spieler schließen Beobachter aus. Im Oktober 2024 hatte Thiem seinen Schläger an den Nagel gehängt – zermürbt von Verletzungen und dem kräftezehrenden Leben auf der Tour. Sein letztes Turnier war das ATP 500 in Wien (21. bis 27. Oktober 2024). Emotional hat er seitdem Boden gewonnen.

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„Emotional geht es mir besser“, erklärte er zuletzt gegenüber „Heute“. „Ich bin ausgeglichener als zu meiner Zeit als Sportler. Ich denke, das ist das Los als Spitzensportler. Die geilen Zeiten von früher bei Siegen habe ich nicht mehr, dafür fallen jetzt auch die emotional schlechten Tage weg“, so der 32-Jährige.

Trainer oder Berater?

Vieles deutet auf einen Einstieg als Trainer hin. Als naheliegendste Option gilt eine Zusammenarbeit mit Sebastian Ofner. Der Steirer hat sich nach einer Verletzungsmisere zurückgekämpft und zuletzt wieder starke Leistungen gezeigt.

Seine Heimatbasis ist die Akademie von Thiems Vater Wolfgang – die Verbindungen sind also vorhanden. Nachdem Ofner sich zu Saisonbeginn von Touring-Coach Stefan Rettl getrennt hat, reist er derzeit mit Philipp Bachmaier.

Denkbar wäre auch eine Zusammenarbeit mit Joel Schwarzler. Der 20-Jährige gilt als eines der größten Talente im österreichischen Tennis und könnte von Thiems Erfahrungsschatz enorm profitieren – allerdings arbeitet Schwarzler bereits mit Markus Hipfl und Philipp Kohlschreiber mit zwei renommierten Coaches zusammen.

Thiems Selbstzweifel

Nicht ausgeschlossen ist zudem ein Engagement bei einem Weltklassespieler oder eine Rolle als Berater im Hintergrund. Thiem selbst hatte im Gespräch mit „Heute“ allerdings Zweifel an seiner Eignung als Coach geäußert. „Für den Trainer-Job bin ich nicht hart genug im Durchsetzen“, sagte er.

In der Thiem Academy im Burgenland, wo er die Schützlinge seines Vaters begleitet, hielt er sich deshalb meist aus dem direkten Platzbetrieb heraus und gab seine Ratschläge lieber im Stillen weiter.

Was genau hinter der Ankündigung steckt, wird sich am Montag zeigen.

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KO KOSMO-Redaktion
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