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Spekulationen

Khamenei meldet sich mit neuer Botschaft – Trump zweifelt

Khamenei meldet sich mit neuer Botschaft – Trump zweifelt
FOTO: EPA/ABEDIN TAHERKENAREH
2 Min. Lesezeit |

Irans neuer oberster Führer meldet sich zu Wort – doch sein Schweigen bleibt lauter als jede Botschaft.

Einen Monat nach dem Tod des iranischen Revolutionsführers Ayatollah Ali Khamenei hat sich sein Sohn und Nachfolger Mojtaba Khamenei erneut schriftlich an die iranische Bevölkerung gewandt. In der Botschaft dankte der neue oberste Führer den Iranern für ihre Unterstützung im Krieg gegen die USA und Israel, wie iranische Staatsmedien am Sonntag berichteten.

Trumps Zweifel

US-Präsident Donald Trump hatte erst vor wenigen Tagen erklärt, Washington führe Gespräche mit einer „hohen Person“ im Iran – allerdings nicht mit dem obersten Führer selbst. „Wir haben nichts von dem Sohn gehört“, sagte Trump mit Blick auf Mojtaba Khamenei, „wir wissen nicht einmal, ob er lebt.“

Spekulationen um Gesundheit

Seit seiner Ernennung ist Mojtaba Khamenei öffentlich nicht in Erscheinung getreten und hat sich bislang auf wenige schriftliche Stellungnahmen beschränkt. Das nährt Spekulationen über seinen Gesundheitszustand und seinen Aufenthaltsort. Laut iranischem Staatsfernsehen erholt er sich von den Verletzungen, die er beim Luftangriff vom 28. Februar erlitten hat – jenem Angriff, bei dem sein Vater ums Leben kam. Ayatollah Ali Khamenei wurde bei diesem koordinierten Luftangriff von Israel und den USA getötet.

Iranische Staatsmedien veröffentlichen regelmäßig Aufnahmen des 56-Jährigen, ohne dabei anzugeben, ob es sich um aktuelles Bildmaterial handelt.

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KO KOSMO-Redaktion
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