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Geheimtipp

Ab 20 Euro pro Nacht: Hier ist Adria-Urlaub besonders günstig

Ab 20 Euro pro Nacht: Hier ist Adria-Urlaub besonders günstig
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Adria-Urlaub muss kein Luxus sein – ein kleines Küstenstädtchen in Montenegro beweist das mit Preisen, die kaum zu glauben sind.

Wer 2026 günstig an die Adria möchte, sollte einen Blick auf Sutomore werfen. Das montenegrinische Küstenstädtchen gilt laut einem Bericht des serbischen Portals Blic als das erschwinglichste Reiseziel der gesamten Adriaküste – und die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Ferienwohnungen sind bereits ab 20 Euro pro Nacht buchbar, ein Kaffee kostet rund 1,50 Euro, ein Frühstück ist ab vier Euro zu haben. Für Urlauber, die nicht bereit sind, für Sonne und Meer ein Vermögen auszugeben, klingt das nach einem Angebot, das man kaum ablehnen kann.

Auch abseits der Grundbedürfnisse bleibt das Preisniveau bemerkenswert moderat. Wer am Strand einen Liegestuhl samt Sonnenschirm mieten möchte, zahlt je nach Lage und Ausstattung zwischen zehn und 15 Euro pro Tag. Lokale Vermieter und Gastronomen betonen, dass sie bewusst auf ein ausgewogenes Preisgefüge setzen – nicht zuletzt, um den Ort langfristig attraktiv und für ein breites Publikum zugänglich zu halten.

Adria im Vergleich

Wie groß der Unterschied zu anderen Adriazielen tatsächlich ist, zeigt ein direkter Vergleich. In Neum, dem einzigen Meereszugang Bosnien-Herzegowinas, ist eine Urlaubswoche für unter 300 Euro realisierbar. In kroatischen Touristenhochburgen wie Dubrovnik oder Hvar hingegen bewegen sich die Übernachtungspreise in der Hochsaison zwischen 75 und über 1.900 Euro – je nach Kategorie und Lage.

Wirtschaftlicher Rückenwind

Begünstigt wird dieser Trend durch die wirtschaftliche Stimmungslage in Europa. Hohe Inflation und ein unsicheres geopolitisches Umfeld lassen viele Reisende bei der Urlaubsplanung deutlich kalkulierter vorgehen. Die Nachfrage nach Destinationen mit echtem Preis-Leistungs-Verhältnis steigt – und Orte wie Sutomore, die an einem realistischen Preisniveau festgehalten haben, profitieren davon spürbar.

Was lange wie ein Nachteil wirkte, erweist sich nun als strategischer Vorteil: Wer nicht mitgezogen hat beim Preisreigen der Boomjahre, steht heute besser da.

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KO KOSMO-Redaktion
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